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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Vor Paris. Die französischen Durchbruchsversuche rc.

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In der Nacht auf den 30. November unterhielten die südlichenForts ein Bombardement, wie man es während der ganzen BelagerungNoch nicht gehört hatte, und da sich dasselbe auch am Morgen mit demgleichen Nachdruck fortsetzte, so machte man sich deutscherseits abermals aufeinen Ausfall nach der Südseite gefaßt. Das Feuer der Forts war nachdieser Richtung indessen nur eine Demonstration gewesen, der eigent-liche Angriff galt diesmal den Württembergern im Süd osten. Hierwird an verschiedenen Stellen das Terrain durch die Windungen derMarne getheilt, deren weitesten Bogen die Halbinsel St. Maur bildetMit dem gleichnamigen Parke und Uebungslager. Südöstlich davon,am linken Ufer der Marne, liegen die Ortschaften Bonneuil, Champignp,Villiers, Brie und Noisp, sämmtlich im Schußbereiche der Forts Cha-renton und Nogent.

Der Feind brach unter persönlichem Oberbefehl Trochu's mit zweistarken Divisionen vor, wovon die eine vom Fort Charenton aus sichauf Bonneuil wandte, die andere vom Fort Nogent die Richtung gegenChampigny nahm.

Angesichts des massenhaft aus Charenton vordrängenden FeindesZäumten die Vorposten des linken württembergischen Flügels ihre Stel-lungen und zogen sich auf das aus der 2. und 3. Brigade bestehende^ros zurück. Inzwischen bemächtigten sich die Franzosen des MontMeslr, und fuhren dort zwei Batterien auf, gegen welche württember-M'cherseits gegen Mittag eine Batterie Stellung nahm. Unter demFeuer der letzteren gingen die inzwischen gesammelten württembergischenbeiden Brigaden gegen Mont Mesly stürmend vor und warfen dieFranzosen die östliche Anhöhe herab, wobei die feindliche Infanterie^ ganzen Reihen den Abhang hinunterkollerte und über 300 Gefangeneöurückließ.

Die nördlich davon bei Creteil in einem Walde haltende Reserve^Mrde durch eine Flankenbewegung des herbeigezogenen pommer'schen^girnents Colberg, unterstützt von württembergischer Infanterie, am'^greifen verhindert und mußte sich gegen 4 Uhr Nachmittags zu-"laich E den aus dem Gefecht kommenden Truppen zurückziehen.

« Auf dem rechten Flügel der Württemberger stand bei Coeuilly undmiers die erste Brigade im Kampf, welcher sich von dem sächsischen