XVII.
Zwischen Straßburg und Dijon.
Wir haben das Belagerungscorps des Generallieutenants vonWerder in Straßburg zurüägelassen, wo es nach ruhmvoller und über-raschend schneller Bezwingung dieser großen Festung am 30. Septemberstirien Einzug gehalten hatte.
Schon während der Belagerung Straßburgs - hatten sich in derlegend von St. Diö, Baccarat und Rambervillers (Departements^ieurthe und Vosges) bewaffnete Banden gezeigt, aus FranctireursUnd Mobilgarden bestehend, welche die Vogesen unsicher machten unduu den bisher noch von den deutschen Occupationstruppen unbehelligtstbliebenen Festungen Schlettstadt, Neubreisach und Belfort starke Stütz-punkte fanden. Sie erhielten von den vielen beschäftigungslosen Ar-bitern der elsässischen Industriestädte beträchtlichen Zuzug und dieBevölkerung der Vogesen leistete ihnen unter dem Einstuß ihrer fana-(^chen katholischen Geistlichkeit jeden möglichen Vorschub. Zwar warenTritte September durch eine badische fliegende Colonne Colmar undmhlhausen vorübergehend besetzt worden; an ein energisches Vorgehenkon^ erst gedacht werden, nachdem in Folge der Capitulationstaßburgs hinreichende Streitkräste verfügbar wurden.
Die dem Straßburger Belagerungscorps zugetheilt gewesenen^ußischen und badischen Feldtruppen wurden Ende September unterObercommando des Generals v. Werder zu einem neuen Armee-dem vierzehnten, vereinigt. Die erste Division dieses Corps
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