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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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238 Die weiteren Ereignisse vor und in Paris bis Ende October.

trains zu sichern. In allen Ortschaften, welche das bis MontereaUvorgehende Detachement passirte, wurden die Einwohner entwaffnet,die Franctireurbanden, wo sie sich zeigten, zersprengt, 17 Offiziereund 180 Mann zu Gefangenen gemacht und ein Geschütz und eine Mi-trailleuse erbeutet.

Von der preußischen Garde, welche das Centrum der im Nordenvon Paris aufgestellten 4. Armee bildete, war am 28. October eineCompagnie aus dem Dorfe le Bourget durch überlegene feindlicheKräfte verdrängt worden. Die Franzosen, 6000 Mann stark, hattensich mit Aufbietung aller Kräfte in dem Orte verbarrikadirt und dieHäuser in Vertheidigungszustand gesetzt. Nachdem ein am folgendenTage gemachter Versuch, sie durch Geschützfeuer aus dem vollkommenmassiv gebauten Dorfe wieder zu vertreiben, erfolglos geblieben war,fiel am 30. der zweiten Garde-Infanteriedivision unter Generallieutenantvon Budritzki die Aufgabe zu, le Bourget zu nehmen. Gegen 8 UhrMorgens gingen die Gardetruppen in der Stärke von 8 Bataillonenvon den nördlich le Bourget gelegenen Punkten Dugny, Pont-JbloNund Blanc-Mesnil in 3 Colonnen vor. Die von letzterem Orte ausoperirende Colonne fetzte sich auf Drancp, südöstlich von le Bourget,in Marsch, um dem Feinde den Rückzug auf Paris abzuschneiden.Fünf bei Pont-Jblon und Blanc-Mesnil aufgestellte Batterien derCorpsartillerie unterstützten den Angriff, welcher mit dem gleichzeitigenEintreffen der 3 Colonnen vor le Bourget begann, während die feind-lichen Forts, sowie eine Feldbatterie und die Besatzung von le Bourgetlebhaft feuerten. Die über Drancy dirigirten 2 Garde - Bataillonewaren die Ersten, welche in das Dorf drangen, und bemächtigten si^gegen 9 Uhr des Bahnhofes. Bald auch erzwangen sich die andernbeiden Colonnen den Eingang in den Ort, dessen nördliche Lisisre arnstärksten besetzt war und am hartnäckigsten vertheidigt wurde. Hterhatte der Feind die Umfassungsmauer mit Schießscharten versehen, ausdenen er hervorfeuerte. Die Gardepionniere machten sich sofort daran,in die Mauer Breschen zu schlagen, und als dadurch mehrere enge Ein-gänge geöffnet waren, stürmte die Infanterie ein. Aber nochsich ein zweites Hinderniß in den Weg. Eine hohe Barrikade ver-sperrte die breite Hauptstraße, und der zu beiden Seiten der letzteren