An der Loire.
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^er Verlust der Franzosen betrug außer vielen Tobten und Verwun-deten 2000 Gefangene und 3 Geschütze.
Der Besitz von Orleans war von großer militärischer Bedeutung,^ie Lage der Stadt am rechten Ufer der Loire, machte sie zu einemwesentlichen Stützpunkt, um den vor Paris operirenden Armeen imbilden den Rücken zu decken; die hier einmündenden Bahnen vonZantes, Bordeaux, Toulouse und Paris waren von nicht geringerDichtigkeit und zu alle diesem kamen noch die materiellen Vortheile,welche Orleans als Stadt sowohl wie als Landschaft darbot. Es waren3wße Casernen und andre bedeutende Räumlichkeiten zur UnterbringungTruppen vorhanden; die 70,000 Einwohner zählende Bevölkerungöehörte zu den wohlhabendsten des Landes und die nördliche überausZüchtbare Umgebung der Stadt, die Beauce genannt, erschloß der^erproviantirung der Armeen vor Paris bedeutende Hülfsquellen.
Am 16. October brach die 22. Division, welche unter dem Com-Wando des Generals von Wittich stand, von Orleans auf und mar-Ichirte in nordwestlicher Richtung gegen Chateaudun ab; unterwegs^ieß in St. Sigismond die Cavalleriedivision des Prinzen Albrechtöu ihr. Die Truppen trafen während ihres mehrtägigen Marsches auf^inen Feind; als sie sich jedoch am Vormittag des 18. ihrem ZieleNäherten, erhielten sie aus den Dörfern der Umgegend Kleingewehr-fener. In den Häusern und Gehöften hatten sich Nationalgarden undr^'anctireurs festgesetzt, welche durch Infanterie und Artillerie sehr baldihren Stellungen gegen Chateaudun geworfen wurden.
Als man bis unter die Mauern der Stadt selbst vorgerückt war,^igte es sich, daß dieselbe sich bis zum Aeußersten verteidigen wollte,^le Ausgänge waren verbarrikadirt, die Stadtmauern und sogar die^achgiebel der Häuser mit Schießscharten versehen. In den Straßen^bst hatte man, wie sich später herausstellte, Barrikaden errichtet,^lche durch 3 bis 4 Fuß dicke Sandlagen, Feldsteine und Baumstämmederartige Festigkeit erhalten hatten, daß die Artillerie nichts dagegenMtte ausrichten können.
General von Wittich traf sogleich — es war 2 Uhr NachmittagsF- seine Anordnungen. Er ließ im Osten und Westen der Stadt Jn-lMterie aufmarschiren, die Artillerie hinter einem Eisenbahndamm gegen