XIII.
Der Krieg zur See.
^ie Ueberlegenheit der deutschen Kriegsmacht über die französischesowohl was Zahl als Ausrüstung betraf, war gleich nach den erst^Gefechten und Schlachten zur feststehenden Thatfache geworden. ^die Kriegführung zur See dagegen hatten die Franzosen den unläEbaren Vortheil voraus, daß sie eine Flotte besaßen, mit welcher ^erst in ihren Anfängen begriffene deutsche Seemacht sich nicht we!!^konnte.
Die französische Kriegsmarine verfügte, ohne ihre 100 Segelsch^über mehr als 300 Dampssahrzenge, von den großen Casemattschiffeü ^welche bis zu 52 Kanonen an Bord hatten, bis zu den kleinen ze^.baren Flußkanonenbooten, die mit je einem Geschütz armirt waren, ^ .zählte im Ganzen 698 Feuerschlünde. Dieser imposanten Seenra -gegenüber hatte die norddeutsche Bundesflotte nur 38 DampffahrKEmit 320 Kanonen und 7 Segelschiffe mit 160 Kanonen aufzuweiseü-
Jndessen war es schon bei Ausbruch des Krieges sehr zweifelh ^ob sich den Franzosen Gelegenheit darbieten werde, von derlegenheit ihrer Seemacht gegen Deutschland überhaupt Gebrauch ^machen. Um die erforderliche Anzahl von Truppen zur Landung ^den deutschen Küsten zu befördern, hätte es einer weit größerenportflotte bedurft, als Frankreich besaß, und zudem hätte dieselbe,die deutschen Häfen zu erreichen, einen Weg von 130 bis 180 g^^phischen Meilen zurücklegen müssen. Hierzu kommt noch,