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Metz, die jungfräuliche Festung.
brannten dieses militärisch ganz unwichtige, reizende Schloß mit seinenausgedehnten Oekonomiegebäuden nieder und äscherten außerdem nochdie Ortschaften la Grange und Colombey ein. Der Angriff wurdezumeist durch Artillerieseuer zurückgewiesen, und der einzige Vortheil,den die Franzosen errangen, war die Wegnahme einiger Stücke Vieh/wohingegen sie die zahlreich mitgebrachten Getreidesäcke, die sie mitpreußischem Proviant zu füllen gedachten, leer wieder mit zurücknehmenmußten. Ebenso erfolglos war ein gleichzeitiger Ausfall auf dem linkenMoselufer gegen die Stellung des 10. Armeecorps, wobei die Fran-
Nachdem Bazaine von demSchicksale der Mac Mahon'schenArmee unterrichtet worden war,hätte man annehmen können, daßer einen Durchbruch in südlicherRichtung versuchen werde, umStraßburg zu entsetzen. Alsdieses aber am 28. Septembercapitulirt und Bazaine hiervonKenntniß erhalten hatte, konntenetwaige Durchbruchsversuche nurnoch der Festung Thionville gel-ten, welche inzwischen von deut-schen Truppen eingeschlossen wor-den war.
Am 1. October veränderte die Cernirungsarmee zum Theil ihreStellungen. Die Division Kummer ging von dem rechten auf daslinke Moselufer über und löste das 10. Armeecorps ab. Die Vor-posten der Kummer'schen Landwehr besetzten die Linie Villers-les-Plenois, Bellevue, St. Remp, Ladonchamps, les Grandes und PetitesTapes bis zur Mosel und mit einem vorgeschobenen Truppentheilenoch die beiden Waldparzellen nördlich des Gehölzes von WoipPMDie Besatzung war durch die Dislocation auf allen den genanntenPunkten eine schwächere geworden und dies mochte den Feind ermuthigl ^
zosen la Maxe niederbrannten.
General von Kummer.