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Metz, die jungfräuliche Festung.
Fernrohres die Bewegungeil des eingeschlossenen Feindes genau beob-achten ließen. Bis zum 30. August hatte man, außer einer Lager-Veränderung, nichts Auffallendes wahrgenommen; auf eine ernste Absicht^ber deuteten die Bewegungen hin, welche am Morgen des 31. AugustPrinzen Friedrich Carl gemeldet wurden und auf einen Durch-stich auf das rechte Moselufer berechnet schienen. Hier liegen nord-östlich und östlich von Metz die Ortschaften Failly, Servigny, Noiseville,ststemy, Ars-Laquenexr>, Mercp-le-haut, Aubigny, Colombey und Cour-^stes an der Nied, welche von den Ostpreußen, nämlich dem ersten^meecorps und der Kummer'schen Landwehrdivision, beide unterOberbefehl des Generals von Mantenffel, besetzt waren. Dem Centrum^eser Stellungen gegenüber zeigten sich früh halb 8 Uhr südlich vom8vrt St. Julien und bei dem Gehöft Bellecroix bedeutende französische^ruppenmassen, während aufwirbelnde Staubwolken auf der von MetzBellecroix führenden Chaussee den Anmarsch noch weiterer Truppen^rkündeten. General von Mantenffel traf sofort die nöthigen Anord-nungen, feine Mannschaften in Gefechtsbereitschaft zu fetzen.
Während sich die gegen das Centrum angehänften feindlichen Co-t°Nnen unthätig verhielten, entspann sich auf den beiden Flügeln derNveußischen Aufstellung bereits um 9 Uhr der Kampf. Mit großerebermacht warfen sich die Franzosen auf Colombey und verdrängten^ nur sehr schwache preußische Besatzung aus diesem Orte. Auf demAchten Flügel erfolgte gegen halb 11 Uhr ein von Artillerie unter-ster Cavallerieangriff auf die Linie Malroy-Charly, welche die Land-U'chrdivision Kummer inne hatte. Einige Granatschüsse genügten jedoch,^ Reiterschaaren zu vertreiben, und das hierauf vom Fort St. Julienöffnete Feuer blieb gänzlich wirkungslos.
Im Centrum blieb es noch immer ruhig, während die Masse der, stch des Forts und bei Bellecroix zusammeugezogenen Truppen be-h^vdig znnahm. Bazaine dirigirte, wie die eingehenden Meldungensagten, seine gesummten Streitkräfte auf das rechte Moseluser, und,diesen Bewegungen zu schließen, konnte kein Zweifel bestehen, daß^ nordöstlicher Richtung durchbrechen wollte.
>> Gegen 3 Uhr erscholl abermals der Donner der Kanonen vom^ St. Julien und gleichzeitig begannen mehrere Batterien zu feuern.