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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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XII.

Metz, die jungfräuliche Festung.

Während die Armee des Kronprinzen Friedrich in Verbindungmit der unter den Oberbefehl des Kronprinzen von Sachsen gestelltenvierten Armee bei Beaumont und Sedan Mac Mahon's Heer vernichttete, um dann in unaufhaltsamem Siegeslauf der stolzen Hauptstadtsich zuzuwenden, hatte Prinz Friedrich Carl die Aufgabe, den Erfolgender blutigen Schlachten vom 14., 16. und 18. August das letzte Sieg^auszudrücken und die Bazaine'sche Streitmacht in Metz festzuhalten.

Metz, diejungfräuliche Festung" genannt, weil sie seit ihrem 2^stehen jedem Feinde getrotzt hatte, galt mit Recht als einer der stärkst^Waffenplätze nicht nur Frankreichs, sondern Europa's. Zu Anfangdes 16. Jahrhunderts von dem Chevalier de Ville angelegt und dur>VVauban später erweitert, wurde diese wichtige Grenzfestung bis an>die neueste Zeit durch alle Mittel der modernen Kriegskunst in ihr^Widerstandskraft verstärkt, und Kaiser Napoleon III. verwandte hieran!noch viele Millionen.

Die Stadt selbst liegt zu beiden Seiten der Mosel, welcheschiffbar wird und die Seille aufnimmt. Durch mehrfache Stroruth^lungen werden die Inseln St. Simphorien, Saulcy und Chanrbi^gebildet. Der Haupttheil von Metz liegt auf dem rechten UferMosel, über welche 14 Brücken führen. Als Hauptstadt desdepartements ist Metz, das 55,000 Einwohner zählt, der Sitz säm^licher Departements-, vieler Civil- und Militärbehörden und erN^Bischofs. Unter den 16 Kirchen ragt die Kathedrale als ein herrlv

Denkmal gothischer Baukunst hervor, welche zu Anfang des 12. ^

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