Belagerung und Fall von Straßburg.
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Geistlichkeit irregeleitete französische Volksglaube in den vordringenoen^Nischen Truppen Räuber und Mordbrenner erblickte.
Die Besatzung der Stadt selbst war nur eine schwache, so daß am2- August badische Cavallerie die Verfolgung des Feindes bis vor dasZaberner Thor ausdehnen und, ohne auf Widerstand zu stoßen, dieEisenbahn- und Telegraphenlinien nach Lyon zerstören konnte. Vom^öerrhein wurde daher rasch Mobilgarde in die Festung gezogen undaußerdem die Nationalgarde mobilisirt, zugleich mußten auf Befehl des^bstungsgouverneurs, Divisionsgeneral Uhrich, alle nicht waffenfähigen,mittellosen Einwohner die Stadt verlassen.
Eine vom badischen General von^eyer ergangene Aufforderung zurÜbergabe der Festung beantworteteUhrich durch eine Proclamation,
^ch welcher 400 Kanonen und^'000 Mann — ohne die Natio-^Mlgarde — zur Verteidigung der^älle bereit stünden. Er werde^iraßburg halten, so lange noch^ Soldat, ein Zwieback und eineMatrone übrig sei.
Alsbald besetzten badische Trup-^Ntheile die Vorstädte Schiltigheim^ Königshofen, damit diese mas-^ gebauten Ortschaften der feind-
^en Verteidigung nicht als Stützpunkte dienen konnten, und in^?em wurde Straßburg durch die gesammte badische Division völligUmschlossen und von allen Verbindungen abgeschnitten. Dabei ließ man^ ßch angelegen sein, die Verteidigungsarbeiten, wie z. B. Armirungbr Wälle, Rasirung des Glacis, Verbarrikadirung der Zugänge rc.
besten Kräften zu stören, auch schossen in der Nacht des 13. August^ Badener einen Eisenbahn-Güterschuppen in Brand, um mit HülfeFeuerscheins die Baulichkeiten des Stationsbahnhofes vor dem Auster-«er Thore aus einer der Festung auf 3000 Schritt nahe gebrachten^tterie zu beschießen.
Hencral ZlHrich-