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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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XI.

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Belagerung und Fall von Straßburg.

An der wohlangebauten, äußerst fruchtbaren Rheinebene zwischen^ Vogesen und der dunklen, vielkuppeligen Bergkette des Schwarz-wilds liegt die alte, ehrwürdige Stadt Straßburg. Zahlreiche Thürme^Hetzen sich über ihren Häusermassen, aber alle überragt, wie ein Riese,br herrliche Münster, ein unübertroffenes Denkmal gothischer Bau-est, welches im Jahre 1277 von Erwin von Steinbach begonnen und^ 14 Z 9 durch seine Nachfolger vollendet wurde.

Mit dem in halbstündiger Entfernung fließenden Rheine durch einen. s^al verbunden, wird die Stadt von den zwei Armen der Jll durch-ritten, welche vier Stunden unterhalb Straßburgs in den Rheinlneßt.

. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt von Daniel Speckel be-igt, einem gebornen Straßburger, welcher Anfangs Formenschneider, Seidensticker war, sich aber später, während seines Wanderaufent-^ in Wien, der Baukunst widmete und 1577 von seiner Vaterstadt^ Bau der Festung berufen wurde. Der berühmte KriegsbaumeisterMban erbauete 1682 die Citadelle, und später wurden Außenwerke^«gefügt.

Festungswerke bilden etwa ein Dreieck, mit der GrundlinieDie mit der Spitze (der Citadelle) dem Rheine zugewandt.

^ Grundlinie besteht aus zwei einspringenden Bastionen und zwei