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Einnahme der Festung Toul.
bedeckten die Mauer- und Glastrümruer. Die berühmte Kathedrale,deren Chor sowie Mittel- und Seitenschiffe noch dem reinsten gothi-schen Styl des 13. und 14. Jahrhunderts angehören, war auf beson-dere Weisung des Kronprinzen Friedrich von der BelagerungsartillerieMöglichst verschont geblieben. Trotzdem hatten auf die beiden abge-stumpften Thürme mehrere Schüsse abgefeuert werden müssen, weildieselben als Observatorium benutzt worden waren. Es hatte jedochMit der Zersplitterung eini-3 er Säulenzierrathen seinbewenden gehabt, so daßdem schönen Bauwerke inder Hauptsache keine erheb-^tche Beschädigung zugefügtMorden war.
Daß die Republik sich^ch in die von aller Welt^gesperrt gewesene Festung^ahn gebrochen hatte, be-Mmsen die an den Straßen-^en klebenden Pariser Pro-^Mationen, welche trotz Feld-taschen und Vorposten ein-^Ichmuggelt worden waren.
Die deutschen Truppen,denen das 89. und 90.
Regiment als vorläufige Be-zurückblieb, nahmenBesitz von den schmuckenfernen, und die französische Garnison, welche dieselben noch kurz^sher inne gehabt hatte, wanderte in deutsche Gefangenschaft. Der^prüngliche Bestand der Besatzung war auf nicht ganz 3000 MannMmrschig^ von denen zwei Drittheile Mobilgarden. Die Capitulationseferte 119 Offiziere und 2240 Mann, sowie 120 Pferde, 197 Ge-^tze und andere Kriegsbeute in deutsche Hände.
Kathedrale von To»l.