Ein unterbrochener Vormarsch. — Die Schlachten bei Beaumont und Sedan. 111
geworfen und fiel mit Mannschaften und Pferden fammt dem schwer-verwundeten Anführer in die Hände der Angreifer.
Nachdem sonach die Cavallerie der 4. Armee Fühlung mit demFeinde gewonnen hatte, wurde der Vormarsch nach Paris auf derganzen Linie unterbrochen und die Armeen der beiden Kronprinzensandten sich sofort nordwärts und rückten in Eilmärschen vor, um den»eind in feinem Flankenmarfch auf Metz aufzuhalten und ihm gleich-auch den Rückzug nach Paris abzuschneiden. Der Marsch mußteTheil durch den Argonnenwald genommen werden, wo es vielfacheSchwierigkeiten zu überwinden gab.
Am 29. befand sich die französische Stellung auf den beiden Straßen,^che ygn Chsne nach Stenay führen, am gleichen Tage aber stan-^ auch schon die deutschen Truppen westlich von Grand-Prs bis^Nay, und ihre Avantgarden befanden sich dem Feinde gegenüber.Bei Nouart, südwestlich von Stenay, kam es zwischen der Avant-^de des königlich sächsischen Corps zu einem Gefecht gegen Failly'scheHüppen, in welchem die letzteren zurückgeworfen wurden, und von^üßischen Husaren wurde das nördlich von Vouzier sehr hoch gelegeneVoncq abgesessen erstürmt und die Besatzung desselben, größten-aus Turcos bestehend, zu Gefangenen gemacht.
Durch das Gefecht bei Nouart war der am weitesten nach Osten,. ^geschobene Theil der französischen Armee in seinem Weitermarsch be-^ "ert und somit Mac Mahon zu einer Schlacht gezwungen, die imüe eines für die Franzosen unglücklichen Ausgangs nur noch den!?Ezug über die Grenze des neutralen Belgien offen ließ. Es konnte^ Nur noch darum handeln, ob Mac Mahon die Schlacht noch aush>o Ufer der Maas annehmen oder ob er das rechte Maasnfer,Dnk; Festung Sedan ihm einen Hauptstützpunkt bot, vorziehen werde,ben ^ ^ sür Letztere entschieden hatte, bewies der am 30. Augustab? Abmarsch seiner Truppen nach dem rechten Maasuser, welcher^ unbehelligt vor sich gehen sollte.
Buzancy führt die Straße durch stark wellenförmiges Terrain^es ^"Eauthe und zweigt sich hinter letzterem Orte westlich nach^ ^Ech nach Beaumont ab, einem kleinen Flecken mit 1300 Ein-ern aus 800 Fuß hohen Hügeln gelegen. Oestlich von Beaumont