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Die Schlacht bei Gravelotte.
Scheune wie Staub umher und steckte das Gebäude in Brand, auswelchem wiederum einige Sectionen dahinter verborgen gewesener Roth-hosen in wilder Flucht Rettung suchten. So wurde Dach auf Dach,Scheune auf Scheune, Mauer -aus Mauer in Brand oder in Trümmergeschossen und nun nahm — es war gegen Vs? Uhr — die Garde-infanterie den Sturm wieder auf und ging, im Dorfe angelangt, mitKolben und Bajonett vor. Unter einem heftigen Granatfeuer, welchesder Feind von dem nächsten Dorfe herübersandte, kämpfte die Gardeum jedes einzelne Haus, zerschmetterte Thüren und Fenster, wo sich derFeind festgesetzt hatte, und machte die zahlreich noch in Kellern undStällen befindlichen Franzosen zu Gefangenen.
Nach einer Viertelstunde befand sich der größte Theil des bren-nenden Dorfes im Besitz der Garde, bald auch drangen die von Ron-court anrückeuden Sachsen von Norden her in das Dorf ein und inwilder Flucht traten die letzten Reste der französischen Besatzung denRückzug nach Metz an.
Im Anschluß an diese Operationen des sächsischen und des Garde-corps ging vom 9. Corps die Infanterie aus dem Gehölz von la Cussein der Richtung auf Amanvillers vor, wodurch die bei St. Privatnicht mit eugagirt gewesene 3. Garde-Jnfanteriebrigade in den Standgesetzt wurde, aus ihrer Stellung bei Anoux-la-Grange südlich an demGehölz von la Cusse entlang vorzubrechen. Die vorrückende Artillerieunterstützte die Infanterie, welche auf den glacisförmig ansteigenden,ungedeckten Höhen durch das feindliche Schnellfeuer große Verluste er-litt und erst gegen Abend die jenseitigen Höhen zu erreichen vermochte.
Bei einbrechender Dunkelheit wurde auf die durch die Umgehungihres rechten Flügels zurückgedrängten feindlichen Truppen noch einVorstoß unternommen, um den Sieg zu vervollständigen. Diese Offen-sivbewegung erfolgte über Gravelotte, stieß aber unvermuthet auf denverzweifeltsten Widerstand des Feindes, welcher die Absicht einer voll-ständigen Einschließung in Metz erst jetzt durchschauete und die vor-dringenden Truppen des 8. Corps mit einem mörderischen Artillerie-und Chassepotfeuer überschüttete.
Hier war es, wo der König, welcher von einer Höhe bei Rezon-ville aus die Schlacht geleitet hatte, in feindliches Granatfeuer gerieth,