Der Sturm auf die Spicherer Höhen. — Deutsche Kriegs- und Staatskunst rc. 79
en ch wollte man jetzt die Minister welche sie veranlaßt hatten, für die
hr Mißerfolge verantwortlich machen. Die Herren Gramont und Ollivier
m Gaumten denn auch bereitwillig ihre heißen Plätze und überließen dieseeinem andern Ministerium, mit dessen Neubildung Palikao beauftragter üiurde. Graf Palikao, eigentlich Cousin-Montauban, der 1847 Abd-,ei el-Kader gefangen genommen hatte, stand nicht gerade im besten Rufe.
>e- hatte im Jahre 1860, wo Frankreich im Verein mit England eine
Spedition gegen China unternahm, die französischen Truppen comman-^irt und als Hauptheldenthat den Sommerpalast des chinesischenmz Kaisers plündern lassen, welcher große Kostbarkeiten barg. Aus derm- tägigen Plünderung sollen einzelne
:in Offiziere Perlen und Edelsteine im
rs- Berthe bis zu 100,000 Francs und
ese ^ousin-Montauban selbst eine halbe
ust Million Thaler mit nach Hause ge-lte Krachs haben. Für alle diese Ver-
inz lenste wurde er zum Senator er-
ng ^nnt und erhielt nach einem bei
Je bm chinesischen Orte Pa—li—ka—orte schienen Siege den Titel eines
>en Grasen Palikao. Dieser Mann
>en ^rde jetzt von der Kaiserin an die
bitze des Ministeriums berufenng ^ die Collegen, die er für die
ch- ^^schiedenen Portefeuilles erwählte,
igs 5>areu wehr oder minder von ähn-
zer "Hem Schlage.'
la- Trotz der getroffenen Vorsichtsmaßregeln ging es in Paris nicht
fen ^ heftige Tumulte ab, deren Schauplatz hauptsächlich die Boulevardsaren. „Nieder mit Preußen! Auf nach Berlin!" schrien die Volks-ze- chsen in ohnmächtiger Wuth, häufiger aber noch wurden die Rufe:^ fff/ Republik! Nieder mit dem Kaiser!" laut. So wandte
te" cv? ^n Volk im Unglück von seinem Herrscher ab, — auf so schwachen
^hie der Thron eines Kaisers, welcher, anstatt sich die Wohl-fit, M seines Landes zum Ziele zu setzen, nur immer darauf ausgegangen
Marsch»« H>akikao.