28 König Wilhelm und Kaiser Napoleon. Die deutsche und die französische Armee.
Die Gesammtstärke des norddeutschen Bundes beläuft sich an Feld-,Ersatz- und Besatznngstruppen im Ganzen auf 766,900 Mann und
1680 Geschütze.
Hierzu kommen noch die Contin-gente der süddeutschen Staaten,nämlich:
Bayern mit 16 Regimentern In-fanterie, 10 Bataillonen Jäger, 10Cavallerieregimentern und 2 Artil-leriebrigaden, in Summa 117,435Mann und 240 Geschütze.
Württemberg mit 8 Regimen-tern Infanterie, 3 BataillonenJäger,4 Regimentern Cavallerie und 2 Ar-tillerie - Regimentern, in SummaArtillerie. 34,680 Mann und 66 Geschütze.
Baden mit 6 Regimentern Infanterie, 3 Regimentern Cavallerieund 3 Feld-Abtheilungen Artillerie, in Summa 30,290 Mann und
64 Geschütze.
Zählen wir die süddeutscheMilitärmacht von zusammen169,800 Mann und 370 Ge-schützen zu den 766,900 Mannund 1680 Geschützen desnorddeutschen Bundes, sostellt sich die Gesammtstärkeder deutschen Armee auf936,700 Mann und 2050Geschütze.
Die Bewaffnung der deut-schen wie der französischenNayrisch-r ßhevaurlegcr. Armee steht auf der höchsten
Stufe der Kriegskunst und hat sich der wichtigsten Erfindungen bemäch-tigt, welche in unserem raffinirten Jahrhundert aus diesem Gebietegemacht worden sind.