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1870 und 1871. Zwei Jahre deutschen Heldenthums
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Einleitung. 7

rn Bayern und Württemberg die Mobilisirungen der Truppen, und ebensobeeilten sich die Stände, die verlangten Kriegsbudgets zu bewilligen. DieFürsten und Völker Süddeutschlands, von denen Napoleon fest geglaubthatte, daß sie, wie unter seinem Oheim, zu ihm stehen würden, wareneinig in dem Gedanken, für das große deutsche Gesammtvaterland.GutUnd Blut einzusetzen. Der Geist von 1813 war wieder auferstanden,und an der Ost- und Nordsee, wie im Schwarzwald und auf denbayrischen Hochalpen erklang es:

Fort braust ein Ruf wie Donnerhall,

Wie Schwertgeklirr und Wogenprall:

Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!

Wer will des Stromes Hüter sein?

Lieb' Vaterland, magst ruhig sein:

Fest steht und treu die Wacht am Rhein!

Durch Hunderttausend zuckt es schnell,

Und Aller Augen blitzen hell:

Der Deutsche, bieder, fromm und stark.Beschützt die heil'ge Landesmark!

Lieb' Vaterland, magst ruhig sein:

Fest steht und treu die Wacht am Rhein!

Er blickt hinauf in Himmelsau'n,

Da Heldenväter niederschau'n.

Und schwört mit stolzer Kampfeslust:

Du, Rhein, bleibst deutsch, wie meine Brust!Lieb' Vaterland, magst ruhig sein:

Fest steht und treu die Wacht am Rhein!

So lang' ein Tropfen Blut noch glüht,

Noch eine Faust den Degen zieht,

Und noch ein Arm die Büchse spannt,

Betritt kein Feind hier deinen Strand!

Lieb' Vaterland, magst ruhig sein:

Fest steht und treu die Wacht am Rhein!