611
AUSFLUG NACH NORD-AMERIKA.
den dieser Staat gehabt, und hat den Ruhm, die Bevölkerung dieser Provinz durch die Stürmeder Amerikanischen Revolution geleitet zu haben. Johann Trumbulls künstlerische Laufbahnin der Heimat schreibt sich eigentlich schon vom Jahre 1789 her, als er von seiner zwei-ten Reise nach Europa heimgekehrt war. Er war ein Schüler Wests, und malte in Londonseine „Schlacht von Bunkers Hill", und „Montgommery's Heldentod bei Quebeck". Er hatdiese beiden Stücke in kleinerem Maafsstabe ausgeführt, und sie bilden mit dem „Ausfall ausGibraltar", den er nochmals wiederholt hat, das schönste Kleinod seiner Ruhmeskrone. Einedieser Wiederholungen, welche Sir Francis Baring gekauft hat, ist 30 Zoll lang und 20 Zollhoch und mit 500 Guineen bezahlt worden. Seine Bildnisse der Congrefsmitglieder, welchedie Unabhängigkeits - Erklärung von Amerika unterzeichnet haben, sind höchst verdienstlicheMiniaturen in Ol. Er hat auch die Bildnisse Washingtons und vieler anderer.Berühmtheitengemalt, um dieselben zu seinen historischen Compositionen aus der Zeit des Freiheitskampfeszu benutzen.
Nichts giebt einen sicherem Beweis von dem grofsen Rufe, in welchem Trumbull steht,als die ansehnliche Zahl von Unterzeichnern zu den Kupferstichen von den Schlachten vonBunkers Hill und Quebeck: es waren deren nicht weniger denn 300 zu 6 Guineen.
Trumbull hat auch lebensgrofse Bildnisse gemalt, unter welchen wir die von Washingtonund dem Statthalter George Clinton, für die City-Hall von New-York, namhaft machen; des-gleichen ein anderes Bildnis Washingtons für Charlestown, und noch ein drittes, welchessich in New-Haven befindet.