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AUSFLUG NACH NORD-AMERIKA.
Bildnis Benjamin Wests, Präsidenten der Königlichen Akademie in London (der Kopfward im Jalu-e 1814 in London gemalt; Gewandung und Hintergrund wurden im Jahre 1837in Cambridge hinzugefügt).
Ein junger Italienischer Schäfer.
Bildnis des Künstlers (in Rom gemalt), wahrscheinlich das von Herrn von Rumohrerwähnte.
Ein Mondlicht.
Der Kopf des Heiligen Petrus (Studie zu dem später für Sir George Beaumont «-e-malten Bilde, welches man gegenwärtig in der Kirche von Ashby de la Zouch in Englandsieht).
Küstengegend am Mittelländischen Meere. — Skizze eines Polnischen Ju-den. — Andere Skizze eines Polnischen Juden. — Der arme Schriftsteller undder reiche Buchhändler. — Landschaft. — Ein Lotse segelt bei herannahendemSeesturme auf ein Schiff zu. — Donna Mencia in der Räuberhöhle (Gil-Blas). —Bildnis des Herrn Samuel Williams. — Rosalie. — Landschaft. — Das Toscani-sche Mädchen. — Jessica und Lorenzo (Kaufmann von Venedig, Act 5.). — Die Schwe-stern. — Der junge Troubadour. — Palstaff und seine Rekruten (Heinrich IV.,Theil 2. Act 3.). — Bildnis der Madame Channing. — Landschaft (Gemalt, als ersich im Cambridger Collegium befand). — Seesturm (das Schiff Galen, auf welchem derKünstler nach Amerika zurückscgelte; gemalt am Bord desselben).
Wir beschränken uns hier auf die Beschreibung des „wiedererstandenen Todten", als des-jenigen Bildes, welches vielleicht am meisten dazu beigetragen hat, dafs Allston bekannt ge-worden ist, und übersetzen diese Stelle aus dem Kataloge der Ausstellung in Boston vomJahre 1839.
„Es ist angenommen, dafs sich das Grabmal Elisa's in einer von Bergen umgebenen Höhlebefindet; solche Stellen wurden im Alterthume zur Beerdigung der Todten ausersehen. ImVordergrunde erblickt man den zum Leben wiedererwachenden Mann. Dem Künstler ist esvollkommen gelungen, durch Farbe und Bewegung den allmäligen Sieg des Lebens über denTod wiederzugeben. Hinter Jenem, in einer finstern Vertiefung, befinden sich die Gebeinedes Propheten, welche ein übernatürliches Licht verbreiten; an seinem Haupte und zu seinenFüfsen stehen die Träger, mit den Stricken in den Händen, womit sie ihn versenkt haben, sodiese Verrichtung andeutend. Die Gcmüthsbewegung des Trägers zu den Füfsen des Todtendrückt Erstaunen, Furcht und Zweifel aus, als bedürfe er noch der Bestätigung des von ihm
geschauten Wunders.
während der andere vor Schreck unbeweglich erscheint. In der oberen
Gruppe sieht man einen Krieger die Flucht ergreifen. Den heftigen Schwung dieser Figur hatsich der Künstler zur Aufgabe gestellt, um durch den Gegensatz der den Krieger befallendenFurcht mit dem seinem Berufe zustehenden Muthe den Eindruck zu verstärken, welchen dasWunder hervorbringen soll. Er hat damit eine, durch eine übernatürliche Vcranlafsung hervor-gebrachte Gcmüthsbewegung bezeichnen wollen. Der Mann, welcher den Krieger am Armepackt und sich vorbeugt, um den Leichnam zu beschauen, drückt den Sieg der Neugierde überdie Furcht aus. Die Gruppe links, oder vielmehr hinter dem Krieger, besteht aus zwei Personenverschiedenen Alters, welche der Erklärung eines Priesters aufmerksam zuhören, der ihre Ge-danken auf den Himmel richtet, von wo das Wunder kömmt. Der Knabe, welcher sich demälteren Manne anschmiegt, ist zu jung, um die Bedeutung des Ereignisses zu begreifen: aber
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