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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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AUSFLUG NACH ENGLAND.

pedestrian students in the hac7cground)". Das letzte Bild erinnert durch seine Ausführungund Gesammtwirkung an die Genrebilder von Wilkie. Dies ist genug zu seinem Lobe gesagt.Es befand sich auf der Ausstellung der Akademie. „Das Posthaus (tlie post qf/lcej", gehörtezu den besseren Gemälden auf der Ausstellung der British Institution.

WOOD WARD (T.). „Die behagliche Ruhe (quiet enjoymentj". Ein Hund in seinerHütte: der Hund steckt nur den Kopf hervor. Diesen so einfachen und lieblichen Gegen-stand hat der Maler mit Talent behandelt.

CLATER (T.) in seinem „Wahrsager (foriune-Udler)", und PARKER (H. P.) in seinem„Lootsen der Nordsee", haben ein sehr bedeutendes Talent entfaltet.

LANDSEER (CHARLES). „Der Abschiedssegen (Parting benediclion)". Dieses Bild hatmich so entzückt, dafs icli es zuerst für ein Werk von Edwin hielt. Es hat nicht die sorg-fältige Ausführung Terburgs, aber die Gesammtwirkung erinnert an diesen Meister. Man hatmir gesagt, dafs es bis jetzt die beste Arbeit dieses jungen Malers ist. Sie zeugt einen neuenund zwar sehr glücklichen Schwung desselben. Ich wünsche für seinen Ruhm, dafs er im-mer allzu grofse Keckheit zu meiden wifse. Nicht weniger lobenswerthe Arbeiten von ihmsind: „der Tod des Douglas in der Schlacht bei Longside", und „die drei Brüder"; welcheBilder in der British Institution zu sehen waren.

ROTHWELL (R.). Seine „Bettler" schienen mir nicht so ganz frei von Manier zu sein:desungeachtet fand ich dieses Bild von angenehmer Wirkung.

PARTRIDGE (J.). „Skizze einer skizzirenden Gesellschaft: der kritische Augenblick (Sketschof a s/cetching society: the critical moment)". Dieses Bild stellt eine Malerwerkstatt dar. Esschien mir von genügender Wirkung, geistreich entworfen, gut gezeichnet und gut gemalt.

UWINS (R. A-). „Bruder und Schwester (Brother and sisterj". Dieses Gemälde hatmeine Aufmerksamkeit lebhaft angezogen.

SIMSON (W.) „Ein Mönch, welcher Reliquien vorzeigt". Die Farbe dieses Bildes istvielleicht etwas grell, sonst aber ist es gut gemacht, und Simson schien mir darin Ähnlich-keit mit Schnetz zu haben. — „Giotto, wie er den kleinen Cimabue beim Zeichnen aufeinen Stein betrifft". Auch dieses Gemälde, wie das vorige, scheint mir an etwas zu grel-ler Farbe und vielleicht an allzufester Pinsclführung zu leiden: doch finde ich es in vielenStücken verdienstlich.

PLUMMER. „The invalid; es ist ein schlafendes junges Mädchen". Dieses Bild schienmir reizend: ich mufs aber sagen, dafs ich es nur von ferne gesehen habe, denn es hingsehr hoch.

COOKE (E. W.). „An der Holländischen Küste bei Landvoost (on the Dutch coast nearLandvoost)". Gegenstand und Ausführung gefällig. Auf der Ausstellung des Vereins der Bri-tish Artisfs.

STARK (J.). „Strandscene (Beach Scene)", auf derselben Ausstellung. Dieses Bild, undeine andere Scene bei Henley, haben mir den günstigsten Eindruck gemacht.

HEALY (G. P. A.). „Ein Jude". Sehr schöne Studie.

ROODS (T.). „Morgensccne auf den Abruzzischen Bergen (Morning Scene on the Abruxzomountainsj" und „ein Mädchen aus Sorrento (a Sorrento Girl at Rihand-loom)", schienen mirzu den befscren Gemälden auf der Ausstellung der British Institution zu gehören.

PIDDING (H.). „Der Horcher (the Ustener)". Dieses Bild erinnert an einige aus derälteren Niederländischen Schule.