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KÜNSTVEREINE UND KUNSTAUSSTELLUNGEN
Personen besucht worden sind. Im Jahre 1838 hat die Einnahme nur12,638 Thaler betragen.Von noch einigen Kunstausstellungen bemerke ich, dafs
die
in Hamburg,
im
Jahre 1833 .
. 570 Nummern,
»
» Braunschweig,
»
» 1838 .
. 730
»
»
» Magdeburg,
»
» 1838 .
. 650
»
»
» Kopenhagen,
»
>. 1835 .
. 256
»
»
» Halberstadt,
»
» 1838 .
. 700
»
»
» Dresden,
»
>> 1833 .
. 824
»
»
» Breslau,
»
» 1839 .
. 602
»
»
» München
»
» 1835 .
. 358
»
und die
in Danzig
j>
• 1839 .
. 851
»
enthielt.
Die Münchener Ausstellung müste eigentlich, wegen der grofsen Anzahl inMünchen lebender Künstler, weit mehr Nummern haben: allein die grofsenWerke dieser Schule, die Wandgemälde und die meisten Cartons, könnennicht zur Ausstellung gebracht werden, und der Kunstverein hält seineSäle, in welchen die Genrebilder, die Landschaften und selbst oft die histo-rischen Gemälde, sowie sie fertig sind, zur Ansicht des Publikums aus-gestellt werden, beständig offen.
In Berlin vertreten die Kunsthandlungen von Sachse, Lüderitz und Kuhrdie Stelle jener, das ganze Jahr über geöffneten Kunstvereins-Ausstellun-gen in München.
Ein höchst bedeutendes Fordernis der Wirksamkeit dieser zahlreichenKunstvereine liegt in ihrer sich immer organischer entwickelnden Gesammt-heit, indem sie sich durch ganz Deutschland hin zu gemeinsamer Thätig-keit immer enger verbinden, und somit ihren lebendigen Einflufs als Ein-heit zur Anschauung bringen.
Es bestehen jetzt drei Kreise der Kunstvereine:
1. Der westliche: Hannover, Magdeburg, Halberstadt, Halle, Braun-schweig, Kassel, Münster u. s. w.