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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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HS

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EINFLUSS DER LITTERATUR AUF DIE

Geleise nachgegangen ist, in Sachen der bildenden Künste eben nur solcheAnsichten, Wünsche und Vorstellungen in ihrer Weise ausgebildet und aus-gedrückt haben, als schon eine längere Zeit vor ihnen bei den Künstlernerwacht und im Schwünge waren.

Was in der kurzen Epoche von Mengs und Winkelmann bis auf Car-stens dem Künstler, der über die Bildnismalerei hinausstrebte, als seineallgemeine Aufgabe von den Schriftstellern und Gönnern vorgehalten ward,theilte sich, nach jedesmaligem Standpunkte, in zwei so ziemlich einanderentgegenstehende Haupt- und Grundbegriffe. Die einen hatten aus derLessingschen sogenannten Schönheitstheorie den Anspruch auf eine gewisseziemlich gehaltlose ästhetische Süfsigkeit hervorgebildet. Sie blieben langeZeit die zahlreichere, übermächtige Partei. Die anderen, deren FührerGoethe war, und bis zu seinem Tode geblieben ist, wollten zwar jenesnicht aufgeben, doch es verbinden mit der Versinnlichung von Begriffenund Gedanken, die nicht immer so leicht in künstlerische Elemente sichauflösen und umgestalten liefsen, unter allen Umständen aber in der Formholperig-schwerfälliger Sentenzen, dem künstlerischen Geiste nicht wohlsich anschmiegen konnten. Das Resultat grofser Belesenheit, langenund tiefen Denkens wird Leuten, deren Bildungsweg ein ganz entgegen-gesetzter ist, niemals in einer Formel verständlich zu machen sein, fürwelche der Schlüfsel ihnen fehlt. Die Preisaufgaben, Beurtheilungen undoftmals harten Zurechtweisungen Goethe's waren in der That ungeeignet,die Leere und Öde auszufüllen, welche die ästhetische Äufserlichkeit dervorangehenden Epoche in den Seelen ihrer Jünger zurückgelafsen hatte.Man sehnte sich nach einer derberen Grundlage aller Kunst, die man inder Religion, im Volksleben, kurz in der Summe aller ernstlichen undreellen Lebensverhältnisse glaubte aufgefunden zu haben.

Dieser Neigung kamen einige äufsere Umstände zu Hilfe, auf welcheman in Deutschland nur selten geachtet hat. Denn in dieser Zeit erschiendas zwar oberflächliche, doch leicht und geistreich behandelte Werk des