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ROM.
mit dem Studium Rafaels beschäftigt; der Architekt Knapp, der mit Gut-tensoeüv das bedeutende Werk über die Römischen Basiliken herausgege-ben, u. v. A. Auch mufs an dieser Stelle des Archäologischen Instituts ge-dacht werden, das, von Deutschen Gelehrten gestiftet, unter den Auspi-zien des Kronprinzen von Preufsen die Rechte eines wifsenschaftlichenKunstlebens in Rom auf ruhmes - und dankenswerthe Weise vertritt.
DRITTE PERIODE.
So lange es Deutsche Künstler in Rom giebt, werden sie, und wäre esnur durch das Band der Landsmannschaft, verbunden sein. Immer ist esnoch das Caffe Greco, wo man sich in der frühen Morgenstunde undnach dem Mittagefsen trifft; immer werden noch von Zeit zu Zeit gemein-schaftliche Partien in die Umgegend gemacht, wobei es an Scherzen undJugendübermuth nicht fehlt. Tritt Noth ein, so stehen immer Alle fürEinen, wie sich zur Zeit der Cholera 1837 aufs Schönste bewährte. DieDeutschen Künstler sind im Besitz einer kleinen Bibliothek, die in derVilla di Malta aufgestellt ist; dort bewahrt man auch ein Stamm- und einSkizzenbuch, in welchem die Bildnisse und Zeichnungen der abgehendenKünstler eingetragen werden. Im Jahre 1836 hatten mehrere junge Künst-ler, namentlich von denen, die aus München nach Rom gekommen, einenVerein für Composition gebildet, an welchem unter anderen Seitz aus Mün-chen, Schubert aus Dessau, Jäger aus Leipzig, Widemann, Koch ausHamburg, Palme aus Prag, Rhodejv, der Sohn des Landschaftsmalers, Theilnahmen, und in dem die von Cornelius und Overbeck angegebene Richtungunverkennbar vorherrschte. Schubert hat mit vielem Sinne für natürliche