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GÖTTINGEN.
hat nicht den Zauber der Französischen Malereien: aber seine Perspectiveist durchaus richtig, sowohl hinsichts der Linien als der Schattierung. SeineWerke werden nicht mit der Mode vorübergehen; denn sie sind nicht dieFrucht des Zeitgeschmacks, sondern eines von Liebe zur Kunst, von Be-scheidenheit und Fleifs geleiteten Naturstudiums.Der Baron Spiegel verwendet einen Theil seines grofsen Vermögens auf
Beschützung der Künste.
Seine Sammlung neuerer Arbeiten, die ich in
seinem Hause in Halberstadt gesehen habe, enthält kostbare Sachen, unterandern die Kinder Eduards von Hildebrandt, in Lebensgröfse.
Der Dr. Lucanus, ebenfalls in Halberstadt, besitzt auch hübsche Ge-mälde. Er gehört zu denjenigen Männern Deutschlands, welche die Kunst-vereine am eifrigsten zu fördern gesucht haben, und die Kunstvereinehaben einen unberechenbaren Antheil an der grofsen Kunstthätigkeit inDeutschland.
V.
GOTTINGEN.
(Aus einem Briefe des Kupferstechers Lödel, Göttingen den 15. Februar1838.)
»Der Maler KARL ÖSTERLEY lebt hier als Professor in derselbenFunction, als der verstorbene Professor Fiorillo. Österley studierte vierJahr in Dresden unter Matthäi, war drei Jahr in Italien und im Sommer1835 in Düsseldorf, wo er das Bild: die Jephta, malte, von welchem hierein Holzschnitt folgt.«
HI.
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