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WEIMAR.
Jupiter und Amor; Christus und die zwölf Apostel. Diese letzten Werkehaben den meisten Einflufs auf seinen Styl gehabt. Er stach auch meh-rere kleine Platten nach Fiesole, und andere Werke, welche hier aufzufüh-ren, zu weitläuftig sein würde. Seine letzten Arbeiten in Rom waren diebeiden Platten nach Steinle, welche wir im XVI. Kapitel, wo von Steinledie Rede ist, verkleinert sehen werden. Im Jahre 1832 kehrte er nachseinem Vaterlande zurück. Er hielt sich zuvor eine Zeit lang in Düssel-dorf auf, wo er Bendemanns Juden in der Gefangenschaft in Kupfer stach.In seiner Vaterstadt wieder angelangt, stach er, nach Overbeck, Christusim Tempel; Ruth und Boas, und andere Bilder nach demselben Meister.
Schwerin besitzt einen Maler, Namens SCHUHMACHER, der, nach demeinzigen mir von ihm bekannten Gemälde zu urtheilen, der sentimental-religiösen Richtung zu folgen scheint, welche durch die ersten Anzeichender Wiedergeburt der Kunst in Rom in den Jahren 1810 bis 1820 ange-deutet ward. Im Gasthofe zu Ludwigslust sah ich dieses Bild, welchesdarstellt, wie der auf dem Grabe des Herrn sitzende Engel der Maria Mag-dalena die Auferstehung Christi verkündet. Im Hintergrunde sieht man diebeiden anderen Frauen, die Balsambüchsen tragen. Die Figuren sind einklein wenig zu lang. Dieses Gemälde würde, wenn es in einer Galeriehinge, vielleicht gefährliche Nebenbuhler finden: da aber, wo ich es gese-hen habe, hat es mich erfreut und angezogen. Jedenfalls hat es ein wirk-liches und von der Örtlichkeit unabhängiges Verdienst: es zeugt von einemlöblichen Streben.
III.
WEIMAR.
Die Grofsherzogin von Weimar fafste den Gedanken, zu Ehren der Dich-ter, welche am Ende des vorigen und zu Anfange dieses Jahrhunderts in