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DRESDEN.
stellen vor: das Leben der Maria; allegorische Darstellungen, die sich aufdie Künste beziehen: auf Musik, Baukunst, Bildhauerkunst, Malerei undPoesie; eine Caritas; die Grazien, und andere Gegenstände; auch Ara-besken, die sinnreich mit einander in Zusammenhang gebracht sind. Vogelist mit diesen Malereien erst im Jahre 1828 fertig geworden. Von denZeichnungen nach diesen Gemälden, die mir zu Gesichte gekommen sind,haben einige meinem Geschmacke sehr zugesagt. Die Fresken habe ichnicht gesehen. Mit wahrer Freude habe ich im Atelier dieses Künstlerssein schönes Bildnis des Dichters Tieck gesehen; so wie eine Anzahl vonSkizzen oder kleinen Copien, die er selbst nach seinen Portraits ausgeführthat. Ein kleines Gemälde, vorstellend Rebecka mit Elieser, wie sie ihmzu trinken giebt, ist eine glückliche Eingebung, und machte mir in seinemGesammt-Effekt einen wohlthuenden Eindruck. Ich weifs nicht, wie eskömmt, dafs mich das Bild an Schicks Apollo bei den Hirten erinnerte;denn die Compositionen sind verschieden. Irgend eine Analogie mufs jedochwohl obwalten, und ich wünsche dem Professor Vogel Glück dazu, dennich kenne wenig so schöne Werke, wie gerade jener Apollo.
Zu Vogels schönsten Bildnissen zählt man: das von Thorwaldsen, imBesitz des Herrn von Krause in Weifstropp; das der Gräfin Bünau; und
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das des Prälaten zu Ossegg
RETZSCH hat sich den meisten Ruf durch seine Umrifse erworben. Essind cyklische Darstellungen zu Faust, zu Shakspeare und zu Schillers Bal-laden. Seine Ölgemälde, deren er mehrere gemacht hat, kenne ich nicht.
HARTMANN. Sein Eros und Anteros (Liebe und Gegenliebe) in Dessauim Lustschlofse Luisium, und sein Abschied des Hektor von Andromache,
werden gerühmt.
PESCHEL. Unter den neueren Künstlern verdient Karl Peschel einer
ehrenvollen Erwähnung.
* Die allgemeine Deutsche Real-Encyklopädie für die gebildeten Stände (Conventions-Lesikon 7. Auflage. Leipzig 1827.) enthält einen langen Artikel über diesen Kunstler.
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