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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BILDHAUER.

»ACHTERMANN kam gegen das Jahr 1826 nach Berlin, als er schonnicht mehr ganz jung war. Herr Oberpräsident von Vincke hatte ihn mirangelegentlich empfohlen, was für mich Aufforderung genug war, mich mitihm zu beschäftigen. Nach einigen Jahren hatte er seine Studien hieselbstvollendet, doch blieb er noch mehrere Jahre, nicht ohne verschiedene Ar-beiten auszuführen, am hiesigen Orte, und ging dann nach Carrara, wo-selbst er noch verweilt.«

»Karl REINHARDT, aus Berlin, hat hieselbst alle seine Studien untermeiner Leitung und in meiner Werkstatt gemacht. Im vorigen Jahre (1838)ging er, nachdem er den grofsen akademischen Preis erhalten hatte, mitder damit verbundenen Pension nach Rom. Seine letzte Arbeit war dieStatue eines nackten zehnjährigen Mädchens, welche mit Würfeln spielt,in Marmor, ein sehr sorgfältig ausgeführtes Werk. Es war im Jahre 1838auf der Ausstellung, und befindet sich jetzt im Besitze des Königs.«

»KISS kam im Jahre 1823, mit Empfehlungen des Ober-Bergamtes sei-ner Vaterstadt Gleiwitz an Rauch versehen, nach Berlin, arbeitete eine Zeitlang in dessen Werkstatt und auf der Akademie, und erlernte bei einemseitdem verstorbenen, im Wachsbofsiren sehr geschickten Mann, NamensPosch, auch diese Kunst. Da in Rauchs Atelier für alle von ihm angenom-menen Schüler nicht Platz genug war, kam er auf dessen Anordnung in dasmehlige, und benutzte meinen Rath auch dann noch, als ihn der Geheime-rath Beuth in das Gewerbeinstitut hatte aufnehmen lafsen*.«

»Kifs war zuerst Ciseleur, und hat auch, seitdem er Bildhauer ward, dieseKunst zu üben nicht aufgehört. Man möge es nicht übeldeuten, dafs, dadie öffentlichen Blätter ihn als einen Schüler Rauchs bezeichnet haben, ohnemeiner im geringsten dabei zu erwähnen, ich hier mit Eifersucht auf denAntheil halte, den auch ich an der Ausbildung eines so wackern Künstlersgehabt haben dürfte.«

Tieck giebt, wo er Widerspruch findet, nicht leicht nach, und beharrlich

* Wir haben von Kifs schon im Artikel »Rauch« gesprochen.

in.

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