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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BILDHAUER.

der Königin von Preufsen (kolossal; gegenwärtig im Weifsen Saale desSclüofses zu Berlin); die lebensgrofse Büste der verstorbenen Königin, imBesitz des Grafen Magnus auf Eckersdorf in Schlesien; die Büsten des Gra-fen Wengerski, des Herrn von Balk, und des Raphael Mengs für die Samm-lung des Königs von Baiern. «

»In allen bewunderte man schon damals eine Naturwahrheit und eineliebevolle Ausführung, so wie eine geistreiche Auffafsung. Kunstreisen nachNeapel und Pästum gaben seinem Eifer neuen Trieb.«

Die Franzosen hatten damals Rom in Besitz, der Papst war nach Frank-reich abgeführt worden, die Französische Regierung hatte eine Kunstaus-stellung im Capitol angeordnet, welche dem Publikum die Kunsterzeugnissesämmtlicher in Rom lebenden Künstler, ohne Unterschied ihres Geburtslan-des, darbieten sollte. Aus der Mitte dieses grofsen Künstlervereins selbstwurde die Coinmifsion erwählt, welche über das Verdienst der Kunstwerkeihr Urtheil abgeben, und über ihre Zulafsung entscheiden sollte. Rauchward ein Mitglied derselben. Ein Artikel im Moniteur, der dieses Umstan-des erwähnte, zog die Aufmerksamkeit des Königs von Preufsen, der sichzu jener Zeit in Memel befand, auf sich. Der Minister Wilhelm von Hum-boldt, den der König darüber befragte, bestätigte demselben, dafs der imMoniteur erwähnte kein anderer, als unser Rauch sei. Seine Majestät be-willigten hierauf diesem Künstler eine jährliche Pension von 400 Thalern,zur Fortsetzung seiner Studien, und zogen ihn so aus den Geldverlegen-heiten, in denen er sich damals befand.

Im Jahre 1810 erhielt Rauch vom Könige den Auftrag, bei Cauova an-zufragen, ob er das Denkmal der im Juli desselben Jahres verstorbenenKönigin übernehmen wolle. Canova erklärte hierauf Sr. Majestät, dafsRauch ganz der Mann wäre, diesen Auftrag zu erfüllen, und ein seinerBestimmung so würdiges Werk auszuführen. »Der König berief ihn daher1811 nach Berlin, um mit mehreren andern Künstlern Vorschläge zu einemDenkmale der allbetrauerten Königin einzureichen. Da sein Entwurf vor

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