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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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SEEMALER.

und der Malerei getheilt hatte, konnte er im Jahre 1830 jene ganz aufge-ben, um sich dieser ausschliefslich zu widmen.

Schon im Jahre 1828 hatte ihm Wach den Zutritt in sein Atelier gestat-tet, und fortan wandten sich alle seine Neigungen der Seemalerei zu. Ermachte mehrere Reisen; im Jahre 1830 besuchte er die Insel Rügen, 1831Norwegen; im Jahre 1834 begab er sich mit Königlicher Unterstützung nachHolland, und 1836 ging er nach Frankreich. Seit 1834 ist er Mitglied derAkademie in Berlin.

Dieser Künstler ist einer von denjenigen, welche die Natur mit Talentund Leichtigkeit am meisten begabt hat. Es ist schon im ersten Bandevon ihm die Rede gewesen; hier mufs ich hinzufügen: wenn er Ölstudienan Ort und Stelle machte, und dort sie vollendete; wenn er an Ort undStelle versuchte, den allgemeinen Effect des Lichtes und der Natur, die erdarstellt, in sich aufzunehmen und festzuhalten, so würde er eine nochgröfsere Höhe erreichen: nun aber verläfst er sich oft zu sehr auf seineErinnerungen und auf den in ihm zurückgebliebenen Eindruck; er verläfstsich zu sehr auf seinen Geschmack, auf seine Begeisterung, und vornäm-lich auf seine Kunstfertigkeit. Welche Höhe er jedoch immer noch errei-chen könnte: gewiss ist, dafs er schon eine sehr hohe Stelle einnimmt*.

Krause ist die Seele eines in der Neuen Wilhelmsstrafse zusammenge-tretenen Künstlervereins. Mehrere Mitglieder defselben, unter andern Ahl-born und Fielgraf, haben seitdem ihre Malerwerkstätten an anderen Ortenaufgeschlagen, gleichwohl ist dieser Verein noch immer zahlreich genug.Im Augenblicke, da ich dieses schreibe (12. November 1837), zählt dieGesellschaft noch folgende Mitglieder: Krause, Kramer, Hosemann, Ran-spach, Völcker, Zick, Gätke, Hopfgarten, Schoppe, Schmidt. Ich weifsnicht, ob dieser Künstlerverein, welchen ich Klein-Düsseldorf nennen hörte,

* Anmerkung, geschrieben im April 1840. Seit langer Zeit habe ich nichts von ihm ge-sehen, was einen so angenehmen Eindruck auf mich gemacht hätte, als seine Heimkehr desFischers, die auf der Berliner Ausstellung im Jahre 1839 zu scheu war. Dieses Bild trägt ineinem sehr hohen Grade das Gepräge der Überlegung und des Fleifscs.

HI.