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3 (1841) Berlin, Dresden, Hamburg, Mecklenburg, Weimar, Halberstadt und Göttingen : mit einem Anhange: Ausflüge nach Holland, Belgien, England, Schweiz, Polen, Russland, Schweden, Dänemark und Nord-Amerika
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BERLIN.

aber hat er mich durch das obengedachte bedeutende Gemälde und durchmehrere andere befriedigt.

Sein Strand bei Helgoland, das Meer stürmisch (Ausstellung 1839), hatkeinen günstigen Eindruck auf mich gemacht, er schien mir nicht ganznaturtreu und nicht frei von künstlerischem Uebermuth und von Manier.In diesem Werke hat der Künstler, meines Erachtens, früher gegebeneVerheifsungen nicht erfüllt. Doch glaube ich gern, dafs ich mich irre;denn es ist ein ungeheueres Gemälde, von grofser Leichtigkeit und Keck-heit des Pinsels, sehr belebt, von grofsem Farbenglanz. Es mag wohlVielen gefallen.

XI.

KRAUSE (WILHELM), AUS DESSAU; GEBOREN 1803.

Sein erster Lehrer war der Maler Kolbe in Dessau. Mit einer ihm vomregierenden Herzog bewilligten Unterstützung von hundert Thalern ging erim Jahre 1821 nach Dresden, wo er mit allerlei Widerwärtigkeiten zu käm-pfen hatte. Als die Herzogliche Unterstützung aufhörte, und er sich sel-ber überlafsen blieb, muste er die grösten Entbehrungen ertragen. Im Jahre1824 kam er nach Berlin, wo er auf Empfehlung seines Freundes, des Ar-chitekturmalers Gärtner, in der Werkstatt des Decorationsmalers Gropiusaufgenommen wurde, in welcher er drei Monate arbeitete.

Zu dieser Zeit ward man auf sein Talent für den Gesang und seine schöneStimme aufmerksam, deren er sich selbst gar nicht bewust war. In kur-zer Zeit befähigte ihn der Unterricht des Musikdirectors Eisler, die Bühnezu betreten, und er gehörte nun eine Zeit lang dem Königstädtischen Thea-ter an, mit einer Gage von 360 Thalern. Seine Thätigkeit als Maler undSchauspieler wuchs mit jedem Tage durch den Beifall, welchen er fand,und verbefserte seine Lage. Nachdem er fünf Jahre so zwischen der Bühne