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BERLIN.
So hat Wach über ihn geurtheilt, dessen Schüler er ist. Ich stimme indas Lob selbst mit ein; aber der Sinn, in welchem er diesen Künstler lobt,läfst sich mit meinen Grundsätzen nicht vereinbaren. Ich weifs recht wohl,dafs ein ausgezeichneter Landschafter sich bei seinen Darstellungen derNatur seiner persönlichen Neigungen nicht leicht entäufsern kann; aber esscheint mir viel richtiger und anziehender, den geheimen Sinn der Land-schaft aufzufafsen, welche man wiedergeben will, als den Gegenständen,die man malt, das Gepräge seiner eigenen Eindrücke zu geben. Es istschon im ersten Bande von Bönisch die Rede gewesen. Er trat 1828 inWachs Atelier, und ist jetzo Mitglied der Akademie.
Im Jahre 1839 gab er eine Ansicht der Karpathen zur Ausstellung,welche ich für eine der besten Landschaften halte, die auf derselben zusehen waren. Dieses Gemälde gehört dem Professor Wach.
VI.
ELSASSER (AUGUST), AUS BERLIN.
Er befindet sich gegenwärtig in Rom. Er bildet seine Landschaften unge-fähr wie Swaneveld; selbst wenn er nach der Natur malt, drückt er ihnendiesen Charakter auf. Seine Farbe ist sehr durchsichtig, vielleicht zu durch-sichtig und zu lebhaft. Diesen Vorwurf könnte man seinem grofsen Gemäldemachen, welches im Jahre 1838 auf der Ausstellung war und einen Urwalddarstellt. Dafselbe fand bei Einigen sehr lebhaftes Lob, während Anderees tadelten. Man mufs wirklich gestehen, dafs Elsafser Talent hat undLeichtigkeit; aber es fehlt ihm bisweilen an Wahrheit und Einfalt. DasGrün der Bäume in diesem letzteren Gemälde ist zu saftig. Die Sonnedringt durch das Laub, und vergoldet einen Theil des Gehölzes im Über-schwang. Es ist in diesem Gemälde mehr Sonne und mehr Schatten, alsnöthig ist; und diese Sonne ist nicht Licht, sondern gelbe Farbe. Meines