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BERLIN.
Adalbert und Waldemar von Preufsen für die Ausstellung im Jahre 1836waren. Die im Jahre 1838 zur Ausstellung gekommenen Portraits der bei-den Schwestern dieser Prinzen, in Einem Rahmen, fanden weniger Beifall,und haben mich wenig befriedigt. Was die Judith betrifft, so ist dies eintüchtiges Kunstwerk, welches bewährt, dafs das Talent des Künstlers nochin seiner vollen Kraft steht.
Ich habe schon in der Einleitung zu diesem Bande gesagt, dafs ich Wachssymbolische Compositionen, seine Arabesken und seine allegorischen, zubedeutsamen Verzierungen dienenden Bilder am meisten bewundere; ichbin in der That der Meinung, dafs ihn in diesem Fache kein lebenderKünstler übertrifft. In solchen Arbeiten entfaltet er Anmuth, Würde, einesehr reiche Erfindungsgabe und ein dichterisches Genie voller Begeisterungund Eigentümlichkeit. In dieser Sphäre, wünschte ich, dafs er sein Ta-lent übte: er würde Werke hervorbringen, welche der Nachwelt ein ehren-volles Andenken an ihn und an sein Vaterland überliefern würden. MitAusnahme des Gemäldes in der Werderschen Kirche, scheinen mir WachsFähigkeiten fast noch gar nicht auf solche Weise in Thätigkeit gesetztwelche dem Wesen seines Talents am meisten zusagen würde: ich wünschtedafs er in einem der grofsen Säle des Königlichen Schlofses seiner Ein-bildungskraft freien Lauf lafsen dürfte, und allegorische Gegenstände undArabesken mit den architektonischen Formen derselben in Verbindung setzte,so dafs diese jenen zur Einrahmung dienten.
Wach ist gleich achtungswerth als Mensch und als Künstler. Seine an-ziehenden Eigenschaften haben ihm Freunde erworben; seit langen Jahrendarf auch ich mich zu diesen zählen.
Seine Schwester, Frau von Paalzow, hat kürzlich durch die RomaneGodwie-Castle und St. Roche, in der litterarischen Welt eine bedeutendeStelle eingenommen.
Ich lafse hier das Verzeichnis der Schüler Wachs folgen, wie er selbermir solches mitgetheilt hat. Ich habe die Namen einiger Personen, die sein