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BERLIN.
aber das Verdienst der Malerin wird von einem Theil des Publikums ge-schätzt.
Diese Künstlerin hat zwei Jahre lang in Düsseldorf unter Schadows Lei-tung gearbeitet, und hat, wie ich glaube, selbst einige Zeit in Münchenzugebracht. Ihr Name ist in Deutschland bekannt.
XXXII.
LENGERICH (HEINRICH), AUS STETTIN; GEBOREN 1790.
Er ist der älteste Schüler Wachs, und Professor an der Akademie in Ber-lin, deren zweiter Klasse er vorsteht. Das beste von seinen Gemälden,hat mir Wach gesagt, ist eine Kreuzabnahme mit vielen überlebensgrofsenFiguren. Dafselbe hängt in der Hauptkirche zu Stettin, und ist, nach WachsUrtheil, ein bedeutendes und werthvolles Werk. Lengerich war schon langeWachs Schüler, bevor letzterer seine Reise nach Italien antrat, indem erihn schon im Jahre 1808 zum Lehrmeister hatte. Seine drei musicirendenEngel, welche 1838 auf der Ausstellung waren, sind das einzige mir vonihm bekannte Werk, und haben mir wenig gefallen.
XXXIII.
LÖWENSTEIN (HEINRICH), AUS DANZIG; GEBOREN 1808.
Er ist ein Schüler Hensels, und zeichnet sich durch sein Talent für dasHelldunkel und für die auffallenden Lichteffecte aus. Der verstorbene Erz-bischof von Prag, Graf Choteck, besafs ein Gemälde von ihm, welcheseinen, seine Enkelin unterrichtenden Grofsvater darstellte. Ein anderesBild von ihm: Heinrich IV. auf der Flucht über die Alpen, befindet sichin Breslau. Das erstere ist in Steindruck erschienen.