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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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ROM.

nicht von den Ausgrabungen, Ausbefserungen und sogenannten Verschöne-rungen im alten Rom, die nur zum Theil ins Kunstgebiet gehören: sondernzunächst von der Vollendung der Passeggiata an der Porta del popolo, undvom Wiederaufbau der durch Brand zerstörten Basilica S. Paolo fuori lemura. Einem sinnreichen Architekten kann nicht leicht ein schönerer Auf-trag kommen, als die Anlegung eines öffentlichen Spazierganges bei einergrofsen Stadt; wo er aber gar vom Terrain so aufserordentlich unterstütztwird, wie bei der Römischen Passeggiata, wo die Wirklichkeit fast jedenMisgriff unmöglich, wenigstens unsichtbar macht, kann er des allgemein-sten Dankes versichert sein. Man kann nicht auf die hochgelegenen freienPlätze dieser Anlage, unter ihre Blütenbaumgänge und an ihre Balustradentreten, und hinab und hinein und hinaus auf die herrliche Stadt und ihreKuppeln und Paläste sehen, von S. Peter mit dem Vatican, der in allerBreite und allem Glänze vor Einem liegt, bis zum Capitol und Ära Celi,von S. Onofrio mit der Eiche des Tasso bis zum Garten Colonna mit sei-ner Riesenpinie, hinüber nach dem ewigen Triumphbogen Papst Pauls III.,der Aqua Paula bei S. Pietro in montorio, über die Hügelreihe des MonteMario mit seinen Gärten und Villen bis zu dem im fernen Norden ver-schwindenden Appenin und den nahen Waldgängen des Borghesischen Gar-tens mit der Villa des unsterblichen Urbinaten, — man kann nicht in derFrühe des Morgens daselbst die erquickende Frische einathmen, nicht in derHitze des Mittags im Schatten der Bäume ruhen, nicht am Abend sich indie Zauber der Sonnenuntergänge verlieren, ohne das Andenken der Gründerund Vollführer dieser Anlagen, und aller derer, die die Hand dazu gebotenhaben, zu segnen. Es war aber diese Anlage ursprünglich ein zum Klo-ster S. Maria del popolo gehöriger Garten, dessen Abhang unzugänglichauf Piazza del popolo fufste; demselben Platze, der den von Norden Kom-menden zuerst aufnimmt. Die Französische Herrschaft fafste zuerst denPlan, den Garten zum Eigenthume der Stadt und vom Platze aus zugänglichzu machen; die seitherigen päpstlichen Regierungen setzten das begonnene