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AUSFLUG NACH ITALIEN.
der Französischen Bühne, der eine schwülstige Rede mit einer erhabenenGebärde begleitet.
Landi galt für einen Coloristen. Was ich von seinen Werken gesehenhabe, hat mir, selbst in dieser letzten Hinsicht, nur einen widrigen Ein-druck hinterlafsen.
Vicar, Landi, und vor allen Camuccini, bilden die Kette, welche dasZeitalter Batoni's an das unsrige knüpft.
Ein andrer, damals noch junger Künstler, Agricola, hatte sich durch einbewundernswerfhes Bildnis der Prinzessin Christina von Dänemark her-vorgethan.
Palmaroli war der geschickteste Gemälde-Restaurator; und wie schwerauch die Beschuldigungen sind, welche man ihm in Betreff der DresdenerGalerie macht, ich gestehe dennoch, dafs ich in diesem Fache nicht sei-nesgleichen kenne.
Camuccini hatte im Jahre 1821 einen viel älteren Bruder, welcher alsKenner der alten Meister einen Takt zeigte, wie ich ihn bei niemand an-ders gefunden habe. Vicar hatte nicht minder einen sicheren Geschmack;er besafs eine kostbare Sammlung von Handzeichnungen.
Es ist hier nicht der Ort, von der alten Kunst zu reden: kann man sichindessen wohl mit Rom beschäftigen, ohne zu gedenken, dafs diese Stadtvor allen anderen Städten Italiens die grösten Schätze von Bildern undAlterthümern bewahrt? Der Vatican, Monte Cavallo, das Capitöl, die zahl-reichen Kirchen, und die Privatgalerien, deren Rom so viele und so schöneaufzuweisen hat, alle diese Stellen und alle diese Sammlungen bieten derNeugier des Reisenden mehr Reichthümer dar, als vielleicht alle übrigenStädte Europa's enthalten, wenn auch nicht der Zahl nach, sicherlich dochin Betracht des Werthes.