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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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WIEN.

zu Tiecks Genoveva verschafften ihm endlich von Wien aus Unterstützungzur Reise nach Italien und Rom, wo er bis zum Jahre 1829 blieb. Wäh-rend seines Aufenthalts in Rom schlofs er sich innig an Overbeck an, derihm wegen Kränklichkeit die Frescoarbeiten aus Tasso's befreitem Jerusa-lem in der Villa Massimi abtrat, und welche Führich nach seinen eigenenCompositionen ausführte. Nach seiner Zurückkunft von Rom arbeitete erzu Prag seine Zeichnungen zur Genoveva gänzlich um, und radierte sieim Auftrage der Bohmannschen Verlagsbuchhandlung in Kupfer; seine Com-positionen zum Vaterunser, zur Böhmischen Geschichte u. s. w. waren be-reits schon früher erschienen. Dort entwarf er auch das grofse, in derKirche zu Pakau in Böhmen befindliche Altarblatt: die Enthauptung desHeiligen Apostels Jakob; ferner, einen Heiligen Christoph, den Heiland aufder Schulter tragend; eine Heilige Anna mit der Jungfrau Maria; Christuserweckt Jairi Töchterlein, meistens Bilder über Lebensgröfse; endlichauch die Compositionen zu den Gemälden für den Calvarienberg zu Prag.Seit 1835 als zweiter Custos der gräflich Lambergschen Galerie an derk. k. Akademie zu Wien angestellt, hat er in den Kunstausstellungen seit-her eine Reihe von Gemälden ausgestellt, welche einen hohen Begriff vonFührichs künstlerischer Natur geben.

Die k. k. Gemäldegalerie besitzt von ihm ein Bildchen: Gott schreibtMoses die zehn Gebote auf die Tafeln wahrhaft evangelisch gedachtund ausgeführt.

ii.