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AUGSBURG.
dazu mehrere andere Städte, worin die Künste mit Erfolg angebaut wer-den; mehr als zwanzig Kunstvereine, die mehr als zwanzig Tausend Mit-glieder zählen, und den Künstlern gegen hundert Tausend Thaler eintragen.Das sind doch wohl Ergebnisse, mit welchen man zufrieden sein kann, undwelche der Eine grofse Verein von ganz Deutschland (immer jene unseligeSucht der Centralisation! . . .) sicherlich nicht zu Tage gefördert hätte.
ÄEKässwaca * a
Ich gebe diese kurze Nachricht in der Gestalt, welche sie ursprüng-lich empfangen hat, und wie ich sie in meinem Gedenkbuche aufgeschrie-ben habe.
Das Katharinenkloster, das eine weitläuftige Gemäldegalerie enthält, undin welches man im Jahre 1835 die Kunstschule verlegt hat, ist zwischenden Jahren 1230 und 1239 erbaut worden. Die Jahrbücher dieses Klostersschreiben die Stiftung desselben mehreren hohen Personen der entferntestenZeiten zu, und nennen unter denjenigen, av eiche am meisten dazu beige-tragen haben, die Gräfin Christine von Wallenburg aus Schwabenland, dieum das Jahr 1228 lebte, und die Gräfin Adelheid von Burgau. Die diesemStifte gehörigen Ländereien, welche 60 bis 80,000 Gulden jährlicher Ein-künfte trugen, sind durch Ausspruch der Regierung an den Staat überge-gangen. Aus diesen Einkünften ist die polytechnische Schule mit 27,000Gulden jährlich ausgestattet. Das sehr weitläuftige Stiftsgebäude ist mitgrofsen Kosten wieder hergestellt worden. Die polytechnische Schule isthier verbunden mit der Ackerbau- und Gewerbschule des Ober-Donaukrei-ses, und steht unter der Leitung des Herrn Leo. Die Zeichenschule zählte
Geschrieben am 26. September 1835.