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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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STUTTGART.

VI.

HEINRICH VON HETSCH.

Hetscli, aus Stuttgart gebürtig, ist Galeriedirector daselbst, und war imJahre 1837 ungefähr 70 Jahre alt. Ich finde an diesem Künstler Ähn-lichkeit mit Wächter. Herr von Cotta besitzt viele kleine Entwürfe vonihm. Das im Schlofse befindliche Gemälde von Hetsch, welches Brutusund Porcia vorstellt, scheint mir eben nicht würdig, diese Stelle einzuneh-men. Das Paschafest, welches in einem andern Zimmer dieses Schlofseshängt, ist eine angenehme Composition, deren Ausführung die übrigenWerke, die ich von diesem Künstler gesehen habe, weit übertrifft. Nurauf das Wort des Schlofswartes nenne ich dieses Gemälde ein Werk vonHetsch.

VII.

GOTTLIEB SCHICK.

Schick, zu Stuttgart am 15. August des Jahres 1779 geboren, verdanktseinen Ruf grofsentheils seinem Apollo unter den Hirten. Beim ersten An-blicke dieses Gemäldes begreift man sogleich die Lobsprüche, welche die-sem Maler von allen Künstlern unsers Zeitalters ertheilt werden. Die-ses Gemälde ist eine reiche Composition, rein von Begeisterung und Ge-schmack, grofs von Styl. Man darf annehmen, dafs die Werke der soge-nannten zweiten Manier Rafaels nicht ohne Einflufs auf die Ideen undGefühle Schicks gewesen sind. Eine Abbildung dieses Gemäldes enthältdas Kupferstichheft, welches diesen Band begleitet. Schick hat vielleichtkeinen Einflufs auf den Gang gehabt, welchen die Kunst in Deutschland