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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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STUTTGART.

II.

JOHANN HEINRICH DANNECKER.

Dannecker, geboren zu Stuttgart im Jahre 1758, ist einer der berühmte-sten Bildhauer des südlichen Deutschlands. Stuttgart rühmt sich mehrereseiner Werke zu besitzen, unter welchen vor allen ein Christus genanntwird, der sich in einer Kirche dieser Stadt befindet; und ein Amor, wel-cher eins der Zimmer im Schlofse ziert. Von seiner Ariadne habe ichschon unter Frankfurt geredet *.

Dieser Künstler ist häufig der Gegenstand der überschwänglichsten Lob-preisungen geworden. Ich habe unter anderen eine solche in der Wie-ner allgemeinen Theaterzeitung vom 18. März des Jahres 1834 gefunden,welche mit folgenden Worten schliefst: «Dannecker hat sich mit seinenunübertrefflichen Steingebilden den Tempel des Ruhms in solcher Kräftig-keit errichtet, dafs dieser selbst Aegyptens Riesenpiramiden überdauernwird, und der reiche Lorbeerkranz, welcher Canova's und ThorwaldsensStirne schmückt, darf mit gleichem Rechte auch seine Schläfe beschatten.E. F. Metzger.«

In eben diesem Aufsatze finde ich eine Herzählung der vornehmstenWerke Danneckers. Es sind folgende, zum Theil schon erwähnte: eineBildsäule der Ceres; ein Bacchus; ein Hektor; das Denkmal von Zeplins;die Brustbilder Lavaters, Zumstegs, Schillers, und des Königs Friedrichvon Würtemberg; ein Amor; eine Psyche; und das riesengrofse Standbilddes Heilands.

Dort, im ersten Bande dieses Werkes S. 301, habe ich auch eine Abbildung dieser Bild-säule gegeben.