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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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MÜNCHEN.

und dessen Sohn, Robert v. Langer, nach München berufen worden wa-ren, und zwar ersterer als Director, letzterer als Professor der Historienma-lerei an der neu zu errichtenden Akademie der bildenden Künste, beschäf-tigte man sich bald eifrig mit dem Entwürfe zu derselben, und schon am3. Mai 1808 erliefs der König Maximilian die Constitutions - Urkunde.« .

»Das Personale, bei Gründung der Akademie, bestand aus folgendenKünstlern: Der Director Peter v. Langer; der General-Secretär ProfessorSchelling; Professoren der Historienmalerei Kellerhofen, Robert v. Lan-ger, Hauber und Seidl; Professor der Landschaftmalerei GalerieinspectorJohann Georg Dillis; Professor der Bildhauerkunst Director Lamine; Pro-fessor der Baukunst Architekt Fischer, und Professor der Kupferstecher-kunst Karl Hefs.«

»Die Akademie der Künste erhielt alle Rechte und Vorzüge einer gelehr-ten Gesellschaft. Sie wurde für ein freies, selbständiges Institut erklärt,das unter Königlichem unmittelbaren Schutze und von jeder andern Be-hörde unabhängig, nur unter dem Curatorium steht, welches jederzeit mitdem Ministerium des Innern unmittelbar verbunden ist.«

Akademie zu Düsseldorf. Im Jahre 1784 wurde er zum Professor, 1789 zum Director die-ser Akademie, und 1801 aucli zum Director der dortigen Galerie ernannt. Im Jahre 1789 machteer eine Reise nach Holland und 1798 nach Paris, um die dortigen Kunstschätze zu sehen.1806 wurde er, wie gesagt, nach Mimchen berufen und zum Director der dort einzurichten-den Akademie ernannt. Historiengemälde verfertigte er 67, von denen die vorzüglichsten fol-gende sind: Vier Bilder für einen Saal in Amsterdam, die Musen Thalia, Melpomene, Kliound Urania, Figuren über Lebcnsgröfse; sechs Bilder aus der Fabel der Psyche für einen Saalin Barmen; ein grofses Altargemälde für die Schulkirchc zu München (lafset die Kindlein zumir kommen"). Eine Beschreibung davon steht im Kunstblatt des Jahres 1S20. Sein letztesBild war Johanna Gray im Tower.

Bildnisse malte er 52, theils Brustbilder, theils ganze Figuren, und einige mit mehrerenFiguren. Unter denselben befindet sich das Bildnis der jetzt regierenden Königin als Kron-prinzessin.

Die Anzahl der von ihm radirten Blätter beträgt 44; Zeichnungen verfertigte er eine grofseAnzahl in seinem Leben.

Er starb 1824 den 6. August. Sein Nekrolog stellt in der Beilage zur Allgemeinen Zei-tung 1825 No. 51. Dem Andenken J. P. v. Langers ist aufserdem im Kunstblatt No. 2. vomo- Januar 1825 ein besonderer Aufsatz gewidmet.

Wm