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BILDHAUERKUNST.
XXI.
SCHÖNLAUB.
Schönlaub war im Jahre 1835 noch Zögling der Kunstakademie. Er hatreligiöse Gegenstände behandelt, welche eine vortheilhafte Vorstellung vonseinem Talente erregen.
XXII.
LUDWIG SCHWANTHALER *.
Schwanthaler, Professor der Kunstakademie zu München, ist in dieserStadt im Jahre 1802 geboren. »Seine Vorältern waren fast alle Landesbild-hauer in Baiern, in Neu - Öttingen, in der Oberpfalz und im Innviertel(jetzt Österreichisch). Schwanthaler hatte sich einer guten Erziehung zuerfreuen; sein Vater, Hofbilclhauer in München, liefs ihn auf dem Gymna-sium unterrichten. Mit Liebe betrieb Schwanthaler den philologischen Theilder Alten: später drang die Liebe zur Kunst durch. Er wollte Maler wer-den, anfangs Schlachtenmaler. Aus all diesem Verschiedenen gestaltetesich endlich eine Liebe zur Vielseitigkeit in der Bildhauerkunst, und derVorsatz, sich sowohl für die Antike, als auch für das Mittelalter tüchtigheranzubilden. Er machte seine ersten Kunststudien bei seinem Vater, undsetzte sie dann bei der Akademie fort, welche er erst im Jahre 1825 ver-liefs.«
»Unter dem grofsartigen Wirken des Königs Ludwig fehlte es nicht anGelegenheit, seine Vorsätze auszuführen. Der König selber hat ihn so zu
* Diese Nachrichten sind meist aus Mittheilungen von Schwanthaler seiher; sie berichtigenUnd ergänzen von Schadens artistisches München im Jahre 1835, S. 150.
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