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SCHLACHTENMALER.
PFERDEMALER.
Die Gegenstände, welche er gegenwärtig am häufigsten behandelt, sindGriechische Gegenden mit Bauwerken und Volksscenen.
Der General Heideck hat ein sehr mannigfaltiges Talent, und ist alsKünstler sehr ausgezeichnet. Sein gebildeter Geist und sein Geschmack,verbunden mit den glücklichsten natürlichen Anlagen, stellen ihn sehr hochin der Kunst.
Das letzte Gemälde, welches ich von ihm auf dem Kunstverein im Jahre1837 gesehen habe, stellt Griechen dar, die sich hinter einer Mauer gegenTürken vertheidigen. Es ist eins seiner bedeutendsten Werke, jedoch nichteins von denen, die mich am meisten befriedigt haben.
Ein Rüstwagen, der in einem Hohlwege dem Umstürze nahe, ist derGegenstand eines niedlichen kleinen Gemäldes: zwei Soldaten, dem An-scheine nach beide zum Heere Napoleons gehörig, spielen die Hauptrollein diesem kriegerischen Bilde. Der eine ist zwischen die Räder gefallen,der andere sucht die scheu gewordenen Pferde aufzuhalten. Dieses Ge-mälde war im Jahre 1837 im Kunstverein ausgestellt. Ebendaselbst sahman zu gleicher Zeit zwei Bilder aus dem neuen Griechenland.
Der General Heideck sollte, nach meinem Geschmacke, sich bemühen, dieweifsliche Färbung zu vermeiden, welche alle seine Werke bezeichnet, undvor allen die letzten. Eine kräftigere Farbengebung und stärker ausge-drückte Schatten würden den Werth seiner anziehenden Hervorbringungenungemein erhöhen.
Ich hätte meinen Lesern gern einen Steindruck nach einem Gemälde desGenerals Heideck dargeboten: aber derjenige, welchen ich hatte anfertigenlafsen, konnte nicht dazu dienen.
Der General Heideck besitzt viele reizende Bilder von neueren Künst-lern, unter andern das niedliche Gemälde von Schwindt, von welchemschon die Rede gewesen ist *, und Landschaften von Koch, Reinhard,Kobell, Wagenbauer und anderen.
Oben S. 336.
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