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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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GESCHICHTSMALER.

Kinder stehen zu beiden Seiten. Das Colorit ist Rosa und Lila, aber dasBild ist anmuthig, und man kann schwerlich etwas sehen, das sich mehrfür ein zierliches Gemach eignete.

Sein Salvator Rosa unter den Räubern ist, so weit meine Kenntnis reicht,das bedeutendste seiner Gemälde.

Unter den allegorischen Figuren der Arkaden befinden sich zwei, dievon Schorn gemalt sind.

Er hat auch, unter H. Hefs Leitung, Cartons für die neuen Glasgemäldeder Regensburger Domkirche gemacht.

Wir werden noch Gelegenheit haben, von diesem Künstler zu handeln,wenn die Rede von Berlin sein wird, wo er gegenwärtig sich niederge-lafsen und schon ausgezeichnete Werke geliefert hat.

L.

SCHOTT UND KNAUTII.

Schott und Knauth sind zwei Namen, die nicht getrennt werden können.Beide verbindet eine innige Freundschaft; sie leben zusammen, wie Brüder,und verkehren wenig mit den übrigen Künstlern: gleichwohl erfreuen siesich der Achtung Aller, und ich habe ihr liebenswürdiges Gemüth, ihrerührende gegenseitige Zuneigung sehr rühmen gehört. Sie kultiviren ge-meinschaftlich einen Garten, helfen ebenso einander bei ihren Künstler-arbeiten, und bringen Werke hervor, in welchen sich die ganze Freund-lichkeit ihres Gemüths und ihrer Sitten malt.

Schott ist ungefähr 28 Jahre alt, sein Freund zählt einige Jahre mehr.

Knauth hat, bei meiner Anwesenheit zu München im Jahre 1835, imKunstverein ein kleines Gemälde ausgestellt: ein Mönch, der ins Klosterzurückkehrt, in Begleitung eines jungen Mannes, einer Frau und eines Kin-des. Die Zeichnung schien mir richtig; der Ausdruck der Gestalten ist