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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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MÜNCHEN.

zum Morgenblatt gehörige Kunstblatt Aufsätze über diesen Gegenstand ge-liefert. Es sind eilf Bilder an der Zahl:

1) Agramants Angriff auf Paris.

2) Ein Engel kömmt der Stadt zu Hülfe.

3) Rinaldo verjagt die Heiden.

4) Zerstörung ihrer Flotte.

5) Die Christen bemächtigen sich Biserta's.

6) Agramant wird von Roland erschlagen.

7) Rolands Liebe zu Angelica, und seine Raserei.

8) Roland kömmt wieder zu Verstände.

9) Melissa verkündigt der Bradamante die Bestimmung und die künftigeGröfse des Hauses Este, welches von Bradamante und Rüdiger abstammt.

10) Rüdiger besiegt alle Hindernisse, und vermählt sich mit Bradamante.

11) Karl der Grofse feiert das Siegesfest über seine Feinde und dieHochzeit Rüdigers.

Die Nibelungen bilden eine lange Reihe von Gemälden verschiedenerGröfse. Unsere Leser sind schon in den Stand gesetzt worden, dieses Ge-dicht kennen zu lernen *; hier erinnern wir nur an die Stellen desselben,auf welche die Gemälde sich beziehen, deren Abbildungen ich hier zu ge-ben für dienlich erachtete. Dieses Gedicht kann als der Anfang der Deut-schen Poesie betrachtet werden. Unser Zeitalter, unsre Litteratur knüpfensich auf die innigste Weise daran; es ist die Quelle des Romantismus, undseitdem die Deutschen aufgehört haben, Griechen und Römer, Araber ** undFranzosen zu sein, seitdem sie eingewilligt, sie selbst zu sein, so habensie sich dieser Quelle zugewandt, und den tiefsten Anklang darin gefunden.Das Nibelungenlied ist für Deutschland, was die Ilias und Odyssee für diealte Welt. Es war ein hoher Ruhm, der für Schnorr aufbehalten blieb, dafser dazu berufen wurde, die Nibelungen in einer Sprache vorzutragen,

Durch, den umständlichen Auszug in der Einleitung, S. 9 ff.Zum Beispiel im Oberon.