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GESCHICHTSMALER.
Von ihm ist eins der Arkadengemälde, welches vorstellt, wie HerzogAlbrecht IV. die Erbfolge des Bairischen Herrscherstammes nach der Erst-geburt feststellt. Dieses Bild ist, nach meinem Geschmack, eins der be-sten in der ganzen Reihe.
Schilgens Malereien im Schlofse, im Arbeitszimmer des Königs, sindnach Schwanthalers Zeichnungen ausgeführt: aber ihm gebührt ein grofserTheil des Lobes, welches diese Arbeiten verdienen; denn SchwanthalersZeichnungen waren nur leichte Entwürfe. Die Gegenstände dieser Gemäldesind aus Aeschylus genommen. Der Bildhauer Flaxmann hat nach eben die-sem Dichter Umrifse gemacht. Ich fühle mich nicht berufen, Vergleichungzwischen beiden Werken anzustellen, es würde mich sehr in Verlegenheitsetzen. Hinsichts der Ausführung verdienen Schilgens Gemälde im Schlofseum so mehr Lob, als es keinesweges leicht war, die Bilder von einem gelbenGrunde abzulösen, und er diese Schwierigkeit glücklich zu besiegen wüste.
XLV.
SCHIMON.
Schimon aus Pesth ist 38 bis 40 Jahre alt. Er hat in der Pinakothekdie Kuppel der Loge gemalt, welche dem Leben Michelangelo's gewidmetist. Der Carton dazu ist von Eberle, nach einem Entwürfe von Cornelius.
Schimon ist zugleich Schauspieler der Hofbühne.
XLVI.
JOSEPH SCHLOTTHAUER.
Er war zur Zeit der beiden Langer Zögling der Münchener Kunstakade-mie, mit welcher er in seiner Jugend nicht einig war hinsichts der Leitung
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