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MÜNCHEN.
und die Köpfe zu klein im Verhältnis zur Länge der Gestalten *. In denGemälden des Schlofses ist es diesem Maler schon befser gelungen.
Gegenwärtig hat Röckel sein Talent auf die Glasmalerei gerichtet, und alsich im Jahre 1837 zu München war, beschäftigte ihn der Tod der Maria,nach Schraudolfs Carton. Er zeichnet sich in diesem Fache sehr aus.
Man spricht auch mit Lobe von einem Gemälde Röckeis, Apollo unterden Hirten, welches er für den Baron Plefs gemalt hat.
XLII.
RÜBEN AUS TRIER.
Ich kenne nur sehr wenige von seinen Werken, aber alles, was ich vonihm gesehen habe, verkündigt eine edle und zarte Künstlerbildung. SeineCartons zu den Glasgemälden der Gothischen Kirche in der Vorstadt Augehören zu den schönsten, welche in München gemacht sind, und er istder Urheber der Krönung der Heiligen Jungfrau, deren ausgemalter Stein-druck sich in dem Bilderhefte zu diesem Bande befindet **.
Ein weifsgekleideter Mönch, der sich auf eine Mauerbrüstung stützt, inschwermüthiger Gebärde, auf eine weite lachende Landschaft hinblickend,ist der Gegenstand eines kleinen reizenden Gemäldes von Rüben, welchesich auf der Ausstellung des Kunstvereines gesehen habe.
* Mehr über den Gegenstand dieses Gemäldes findet man in der Einleitung, S. 79.** Siehe das Kupferstichlieft zu diesem Bande.