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GESCHICHTSMALER.
2) Der Marschall Heinrich VII. von Pappenheini hat den König Rudolfvon Habsburg auf mehreren Feldzügen begleitet und ihm eben als Marschallgedient. Rudolf hatte so wenig an das gedacht, was in Betreff seiner Kö-nigswahl zu Frankfurt vorging, dafs, als Pappenheim als Reichsmarschallihm die Nachricht davon brachte, er's nicht glauben wollte; als indessenin der nächsten Nacht Friedrich von Hohenzollern, Burggraf von Nürnberg,ankam und ihm im Namen der Kurfürsten die Wahlurkunde übergab, musteer es glauben, und die ihm erbotene hohe Würde annehmen. Dieses ge-schah im 13ten Jahrhundert.
3) Gottfried Heinrich Graf Pappenheim wird in der Schlacht bei Lützen,am 7. September des Jahres 1631, verwundet.
4) Der Graf Pappenheim, Major im Dragonerregiment Herzog von Wür-temberg, wird in der Schlacht bei Collin verwundet, im Augenblick, wo erin ein Viereck der Preufsen einhaut, am 18. Juni des Jahres 1757.
5) Der Graf Pappenheim, Oberhaupt seines Stammes und Reichs-Erb-marschall, reitet als solcher durch einen Haferhaufen bei der Krönung des
Diese Feierlich-
letzten Deutschen Kaisers am 14. Juni des Jahres 1792.keit wurde sonst bei jeder Kaiserkrönung wiederholt.
XXXV.
MÜLLER AUS BAIERN.
Müller war im Jahre 1835 etwa 26 Jahre alt; er hat Hefs an den Arbei-ten der Allerheiligen-Kapelle geholfen: der Evangelist Lukas, König Salo-»lon und David, als Vertreter der Malerei, der Dichtkunst und der Got-tesgelahrtheit, sind von ihm entworfen und ausgeführt, unter der Leitungvon Hefs *.
Man sehe die Beilage B. am Ende dieses Bandes, wo Müllers Antheil an den Arbeitender Allerheiligen-Kapelle vollständig angegeben wird.
ii.
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