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GESCHICHTSMALER.
XXX.
KÖNIG UND SCHNEIDER.
Beide sind aus Koburg gebürtig, und von dem Herzoge von Sachsen-Koburg und Gotha beauftragt, eine Reihe Bilder aus der Sächsischen Ge-schichte und Zeit der Reformation zu malen. Diese Gemälde sind be-stimmt, den herzoglichen Palast zu Reinhardsbrunn zu schmücken. Ichkenne die Werke keines von beiden, aber man hat sie mir gerühmt. Auchist mir gesagt worden, dafs König den Fufstapfen Kaulbachs zu folgentrachte. Ein solcher Entschlufs würde Einsicht und Geschmack beweisen;er könnte selbst glückliche Anlagen und das Vorhandensein des heiligenFeuers verkündigen.
XXXI und XXXII.
JOHANN UND ROBERT VON LANGER.
Robert, der Sohn Johannes von Langer, damals Akademie-Director zuDüsseldorf, ist im Jahre 1783 geboren. Vater und Sohn wurden von dortnach München berufen, der Vater als Director, der Sohn als Professor derKunstakademie zu München, wo der letzte gegenwärtig Director der kö-niglichen Sammlung von Handzeichnungen und Elfenbeinarbeiten ist. Bei-den verdankt man die gegenwärtige Einrichtung der Münchener Akademie.Der Vater war lange Zeit das Oberhaupt derselben, und die ersten Jahreihres Bestehens sind ausgezeichnet durch den Eifer, die Uneigennützigkeitund Klugheit, womit Vater und Sohn die Geschäfte führten. Der KönifMaximilian war der Gründer dieser Akademie, aber den beiden Herren vonLanger gebührt der Ruhm, sie geschaffen, gebildet und belebt zu haben.
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