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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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MÜNCHEN.

Giefsmann verkündigt auch Talent. Alle diese jungen Künstler werdennoch zu den Zöglingen der Akademie gezählt, alle zeigen glückliche An-lagen *.

Die von mir ausgesprochenen Urtheile gründen sich allein auf die vonanderen Künstlern gehörten Meinungen.

XX.

HANSON AUS HAMBURG.

Hanson ist etwa 46 Jahre alt. Er hat mehrere Jahre in Italien zuge-bracht. In dem Gesellschaftssaale des Königs, welcher Gegenständen ausden Tragödien des Sophokles gewidmet ist, sind zwei Bilder von Hansonnach Zeichnungen von Schwanthaler gemalt.

Die Auferweckung des Kindes der Witwe von Naim, welche er für denBanquier Donner in Altona gemalt, habe ich viel rühmen gehört, und sieverdient in der That Lob.

Eine Frau mit einem Kinde in der Wiege, welche ich im Kunstvereinezu München gesehen, hat mir weniger Vergnügen gemacht.

Dagegen giebt es nur Eine Stimme über seinen Fischer nach Goethe, derauch durch den Steindruck bekannt ist, und allgemein zu seinen bestenWerken gerechnet wird. Es ist gewiss eine edle und schöne Darstellung;ich kenne davon nur den Steindruck **.

* Beim Wiederlesen des Obigen, im Jahre 1837 geschriebenen, bedenke ich, dafs die ge-nannten Künstler binnen zwei Jahren grofse Fortschritte gemacht haben mögen: aber ich kannmich bei dieser Betrachtung nicht aufhalten, denn die von mir unternommene Arbeit kannnicht auf Einen Wurf abgethan werden, und derselbe Übelstand wiederholt sich daher beijedem Schritte.

Anziehend ist die Vergleichung mit Hildebrands Fischer und Sohns Hylas im erstenBande S. 170. und Kupferstichheft.