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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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GESCHICHTSMALER.

gefunden, das mich befriedigt, und sogar völlig der Meinung entsprochenhat, die ich nach den begeisterten Lobsprüchen, welche die ausgezeichne-testen Künstler und viele Liebhaber seinen Werken ertheilten, von seinemTalente fafsen muste. Cornelius zählt Genelli zu den grösten Talenten un-serer Zeit, ja aller Zeiten; Kaulbach erklärte seinen Triumphzug des Bac-chus, und musicierenden Herkules für die schönsten Bilder, deren die neuereMalerei sich zu rühmen habe. Ich liebe diese Lobsprüche, denn sie beseitigen meine besondere Meinung, sofern sie in gewisser Hinsicht dem inFrage stehenden Künstler nicht so günstig ist.

XIX.

ALBERT GRÄFLE AUS PREIBURG, GEBOREN IM JAHRE 1809.

SCHNEIDER AUS KOBURG.

JÄGER AUS LEIPZIG.

SCHALLER AUS WIEN, GEBOREN IM JAHRE 1802.

GIESSMANN AUS LEIPZIG.

Sie zeichnen sich unter der grofsen Anzahl junger Maler, die Münchenbevölkern, durch besondere Eigenschaften aus. Der erste zeigt Talent alsColorist; der zweite erfindet mit Geist und Leichtigkeit; der dritte zeigtzwar weniger Leichtigkeit, als diese beiden, aber er hat gute Studien inallen Theilen der Kunst gemacht, deren Unterricht in der Akademie betrie-ben wird, und so betrachtet man ihn schon mehr als gemachten Künstler,denn jene beiden.

Bei Schaller haben die Grundlehren und Ideen schon ihre völlige Ent-wickelung erhalten, aber hiusichts der Ausführung ist er, wie man mirsagt, weniger vorgerückt. Sein Gemälde des Heiligen Stephan, wie er Al-mosen austheilt, welches im Jahre 1833 auf der Akademie ausgestellt wurde,haben die Münchener Künstler mit Gunst beurtheilt.

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