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2 (1840) München, Stuttgart, Nürnberg, Augsburg, Karlsruhe, Prag und Wien : mit einem Anhange: Ausflug nach Italien
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GESCHICHTSMALER.

Anderswo erscheint er einsam, der Natur in ihrer Frühlingsschöne sicherfreuend; Vöglein fliegen um ihn her, während er seinen dichterischenTräumen sich hingiebt *.

Dann sehen wir ihn, wie er Abschied nimmt von der Herrin seiner Ge-danken. Dies geschah vor seinem Besuche zu Tegernsee. Er hat dafürgesorgt, der Nachwelt zu überliefern, dafs diese gerühmte Abtei ihn miteinem Trunk Wafser abgespeist hat. Auf einem andern Gemälde sitzt erneben seiner Geliebten und spiegelt sich mit ihr in einem Schilde. Dieseletzte Darstellung ist lieblich; indessen macht sie auf mich den Eindruckeines Gemeinplatzes, und ist nicht frei von Ziererei.

Endlich, auf dem letzten Gemälde, welches mir das liebste von allenist, denn der Gedanke ist neu und die Ausführung sehr einfach siehtman Walthers Grabmal, wie es einst in Würzburg vorhanden war.

Über das ruhende Steinbild des verstorbenen Dichters streuen Chorkna-ben Körner aus, welche herbeifliegende Vögel aufpicken. Alte Zeugnisseberichten, er habe durch ein Vermächtnis bestimmt, dafs die Vögel sonach seinem Tode noch und auf seinem Grabsteine selber diesen Beweisder Liebe empfingen, die er im Leben für sie hegte, und die schon in sei-nem Namen und Wappen sich ausspricht.

Dafs als Grundlage zu diesem Bilde das alte Gemälde in den Handschriften seiner Ge-dichte gedient hat, ist schon S. 65. bemerkt.